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Auf einen in eine Gürtelschnalle eingelassenen Schreckschussrevolver stießen die Sicherheitskontrolleure bei einem 21-jährigen Rumänen.

Bundespolizei München Flughafen

Revolver in der Gürtelschnalle: „Little Joe“ darf nicht mitfliegen

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Flughafen - Dass Waffen oder waffenähnliche Gegenstände an einem Flughafen nichts verloren haben, hat ein 21-jähriger Reisender aus Rumänien am Moos-Airport gelernt.

Der junge Mann wollte am Donnerstagnachmittag nach Rom fliegen, flog aber prompt bei der Sicherheitskontrolle auf: Denn da stießen die Kontrolleure sofort auf den Schreckschussrevolver, der in seine Gürtelschnalle eingelassen war, teilte die Bundespolizei München Flughafen mit. 

Der junge Mann wurde in einen separaten Raum zur Überprüfung gebracht. Dort stellte man fest, dass es sich bei der Gürtelschnalle mit Revolver um einen frei verkäuflichen Gas- und Signalrevolver namens „Little Joe“ handelt. „Allerdings war dem Reisenden weder bewusst, dass man solche Dinge nicht in ein Flugzeug mitnehmen darf, noch, dass man für das Führen einen sogenannten Kleinen Waffenschein benötigt“, schreibt die Bundespolizei weiter. 

Die Folge: Der Rumäne wurde an die Landespolizei übergeben, die den Revolver sicherstellte und eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz aufnahm. Seinen Flug erreichte der junge Mann natürlich nicht mehr.

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