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Ein Rettungshubschrauber flog das Neugeborene in die Haunersche Kinderklinik. Das Mädchen überlebte und befindet sich heute bei Pflegeeltern.

Neugeborenes in Parkhaus-Toilette zurückgelassen

Flughafenbaby: Kommt die Mutter frei?

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Flughafen - Sie hat ihr Neugeborenes auf einer Toilette zurückgelassen: Die Mutter des "Flughafenbabys" versucht, aus der Untersuchungshaft zu kommen.

Das Oberlandesgericht prüft gerade einen entsprechenden Antrag der Verteidigung. Dies teilte Dr. Rainer Wiedemann, Sprecher des Landgerichts Landshut, am Dienstag auf Anfrage unserer Zeitung mit. Eine Entlassung ist aus gesundheitlichen Gründen möglich, aber auch dann, wenn keine Flucht- und Verdunkelungsgefahr vorliegt.

Die 23-jährige Deutsch-Türkin wird beschuldigt, am 30. Juli vorigen Jahres ihre Tochter in der Toilette des Parkhauses P 20 am Flughafen entbunden und in der Kloschüssel zurückgelassen zu haben. Das Neugeborene wurde rechtzeitig gefunden und konnte gerettet werden. Eine Woche später wurde die Mutter ausfindig gemacht und per DNA-Abgleich überführt. Seither sitzt sie in Haft.

Im Januar legte die Staatsanwaltschaft die Klageschrift vor. Ein Termin für den Prozess wegen versuchter Tötung steht laut Gerichtssprecher aber noch nicht fest. „Die Hauptverhandlung wird voraussichtlich nicht vor Mitte Mai 2016 eröffnet.“

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