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Eine bunte Palette an Aktivitäten ist im Raum der Begegnung geboten – wie etwa „Frauen im Dialog“.

Förderverein Raum der Begegnung in Freising zieht Bilanz

Ein Erfolgskonzept: Gemeinschaft leben

Vor sieben Jahren ging der „Förderverein Freisinger Raum der Begegnung“ an den Start – heute ist das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder nicht mehr wegzudenken. Was auf Betreiben der Projektgruppe Migration aus dem Agenda21- und Sozialbeirat entstanden ist, das kann sich wirklich sehen lassen. Vorsitzender Ulrich Bomme zog bei der Jahreshauptversammlung Bilanz.

Freising – Begegnung von Menschen in ihrer Verschiedenheit ermöglichen, Vorurteile überwinden, Integration fördern, Toleranz entwickeln und Gemeinschaft leben: Für diesen Gedanken werden die Räume im „Haus der Vereine“ am Major-Braun-Weg gegen eine geringe Gebühr tage- oder stundenweise vergeben. 16 Gruppen hätten das Angebot im letzten Jahr genutzt. 46 Einzelveranstaltungen seien abgehalten worden. Bomme erinnerte an das Chinesische Frühlingsfest, die Festveranstaltung „15 Jahre Frauen im Dialog“, den türkischen Volksmusikabend oder an die muslimisch-christlichen Gesprächskreise.

7200 Besucher habe man 2017 insgesamt begrüßen dürfen. Der besondere Dank des Vorsitzenden ging an die Stadt Freising, die das ehrenamtliche Engagement finanziell unterstützt. Die Förderung habe man seitens des Vereins freiwillig reduziert und nur nachgewiesene Nebenkosten beantragt. Die wirtschaftliche Situation des Vereins habe sich verbessert, erklärte Bomme. „Wir wollten dem Stadtrat ein Zeichen geben, dass wir nicht nur fordern, sondern auch realistisch arbeiten“.

Robert Zellner, der Leiter des Sachgebiets Soziale Angelegenheiten bei der Stadt, der die Entwicklung des Vereins mit „Herzblut“ begleite, zeigte seine persönliche Wertschätzung: „Ich bin stolz, dass es gelungen ist, die internationale Vielfalt in der Stadt im Sinne der Bürger zu leben.“ Dass der Treffpunkt einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden solle, darüber seien sich alle einig, betonte Bomme. Deshalb werde man zwischen dem 24. Juni und dem 1. Juli eine „Aktionswoche Freisinger Raum der Begegnung“ organisieren. Dabei sei angedacht, die Veranstaltungen der einzelnen Gruppen zum Kennenlernen zu öffnen.

Derzeit zählt der Verein 71 Mitglieder, Tendenz steigend. Begegnung zwischen „Bayer und Preuß“ bot vor kurzem der „Norddeutsche Abend“ mit Musik und Spezialitäten von der „Waterkant“. Am 15. Mai lädt der Verein zum Nutzertreffen in den Raum ein. Beginn ist um 19 Uhr.                Maria Martin

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