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Ferdinand Winterstötter stellt gemeinsam mit der Sparkasse Moosburg den Wunschweihnachtsbaum 2021 auf

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Von: Lena Hepting

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Michael Stanglmaier, Ferdinand Winterstötter und Manuela Rathspieler mit dem Wunschweihnachtsbaum
Michael Stanglmaier, Ferdinand Winterstötter und Manuela Rathspieler (v.l.) eröffneten die Wunsch-Weihnachtsbaumaktion in der Sparkasse Moosburg. © Kuhn

Pandemie hin, Corona her: Ferdinand Winterstötter ist nicht zu bremsen. Er hat zusammen mit der Sparkasse Moosburg wieder den Wunsch-Weihnachtsbaum aufgebaut.

Die Aktion Wunsch-Weihnachtsbaum läuft bis Mittwoch, 15. Dezember, und ist nach dem bewährten Muster gestrickt. In den Kindertageseinrichtungen und Schulen sind die Wünsche gesammelt worden und wurden an den Baum gehängt, den nun wohlmeinende Bürgerinnen und Bürger gewissermaßen plündern dürfen. Sicher ist, dass die Not der Kinder durch die Pandemie nicht kleiner geworden ist, auch wenn es auf Bundesebene auch gegenläufige Anzeichen gibt wie etwa die, dass die Zahl der überschuldeten Haushalte abgenommen hat.

Wohl aber wusste Ferdinand Winterstötter beim offiziellen Start der Aktion am heutige Freitag von solchen Familien, wo wegen der Einschränkungen beispielsweise der Gastronomie die Mutter den Job verloren hat. Und weil sie eben zu den „Leichtlohngruppen“ zählt fällt sie durch jedes Raster. „Die kriegt keinen Ausgleich“, so Winterstötter. Und so hingen im ersten Anlauf schon rund 90 Wunschzettel an dem schön geschmückten Baum, der vor allem ein paar freundliche Kommentare an die Adresse des Hausmeisters provozierte. Damit war man auch schon bei den Helfern im Hintergrund, beispielsweise jener „Oberengel“, der partout nicht namentlich genannt werden will, aber unersetzlich ist beim Einpacken der Geschenke. Dafür stellt auch wieder die VHS die Infrastruktur für das Einpacken. Ferdinand Winterstötter betonte: „Ich bin ja kein Ein-Mann-Betrieb. Da steckt ja ein ganzes Team dahinter.“ Dass die Geschenke für die Kinder unverpackt zur Sparkasse gebracht werden sollten hat einen Grund. „Wir müssen das tatsächlich anschauen. Ein ferngesteuertes Auto zum Beispiel, sehr schön, aber dann sind die Batterien vergessen worden, und ohne funktioniert es nicht.“

Ferdinand Winterstötter mit Maske
Die Wunsch-Weihnachtsbaumaktion von Ferdinand Winterstötter in Moosburg ist wieder angelaufen. © Kuhn

Dritter Bürgermeister Michael Stanglmaier überbrachte die Dankesworte der Stadt Moosburg und verwies ebenfalls auf die soziale Lage, die sich verschärft habe durch die Pandemie. Der Wunsch-Weihnachtsbaum in Moosburg besteht schon so lange, dass auch Ferdinand Winterstötter selbst nicht mehr auf Anhieb sagen konnte, wie lange das schon so läuft. Sicher sei nur, dass er der Pionier sei. Andere hätten das zu kopieren versucht, aber wieder aufgegeben. „Vielleicht war denen das zu viel Arbeit“, so der Chef-Organisator selbstbewusst. Allerdings musste er einige kleinere Änderungen mitteilen. 15. Dezember, um zehn Uhr ist die Abschlussveranstaltung in der Sparkasse, deren Chefin Manuela Rathspieler mit ihrem Team beim Start der Aktion dabei war. Da werden Kinder des Kindergartens St. Elisabeth kommen, auf den Nikolaus wird aber verzichtet, um das alles nicht zu groß werden zu lassen. Das ist dann aber auch die letzte Möglichkeit, die Geschenke in die Sparkasse zu bringen, denn sonst ist die weitere Logistik nicht darstellbar. Erstmals gibt es auch eine extra für diese Aktion eine Handynummer geschaltet, unter der der Cheforganisator bis 19 Uhr für Rückfragen erreichbar ist: 0151/210568002.

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