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Moosburg: Umweltaktivisten wollen Rohöl-Verteilung stoppen und brechen in Raffinerien ein

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Von: Lena Hepting

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Blaulicht
Heute Nachmittag wollten zwei Umweltaktivisten die Verteilung einer Raffinerie stören, die zum Leitungsnetz der Bundesrepublik gehört. Die Polizei ermittelt. © Marcus Führer/dpa/Archivbild

Heute Nachmittag wollten zwei Umweltaktivisten die Verteilung einer Raffinerie stören, die zum Leitungsnetz der Bundesrepublik gehört. Die Polizei ermittelt.

Heute Nachmittag drangen zwei Umweltaktivisten in das Gelände eines Unternehmen ein, dessen Leitungsnetz die Bundesrepublik mit Rohöl versorgt, um eine dortige Verteilung an die Raffinerien zu stören.

Einbruch in Moosburger Raffinerien: Schlimmeres konnte verhindert werden

Die beiden Tatverdächtigen im Alter von 40 und 47 Jahren kletterten heute gegen elf Uhr über eine mit Stacheldraht umwickelte Umzäunung der Außenanlagen, zerschnitten diese und drangen bis zur sogenannten Schieberstation vor. An der dortigen Einrichtung versuchten sie durch das Betätigen eines Schalters, die Verteilung von Rohöl zu stoppen.

Einsatzkräfte der Polizei Moosburg beendeten die Störaktion. Die beiden Aktivisten wurden in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht. Tatsächliche Störungen sowie mögliche Gefahren für die Öffentlichkeit konnten damit verhindert werden. Die Kriminalpolizei Erding hat die Sachbearbeitung übernommen und ermittelt wegen des Tatbestands der versuchten verfassungsfeindlichen Sabotage. Die Ermittlungen dauern an.

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