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Bei der Stadt Freising spielen Geschlechterklischees keine Rolle.

Geschlechterklischees spielen keine Rolle

Bei der Stadt Freising arbeiten mehr Frauen als Männer

Die Stadt Freising ist ein besonderer Arbeitgeber: In der Belegschaft sind die Frauen deutlich in der Überzahl. 220 Männer stehen 533 weiblichen Arbeitskräften gegenüber. Jede von ihnen hat sich ihren Job verdient.

„Bei der Besetzung von Positionen geht es bei der Stadt Freising um die fachliche und persönliche Eignung“, betont Personalleiter Tobias Kapfelsberger. „Das jeweilige Geschlecht spielt keine Rolle.“

Die Stadt Freising bietet viele Arbeitsplätze, die nach wie vor überwiegend von Frauen angestrebt werden, betont Hauptamtsleiter Rupert Widmann. Dazu zählen etliche Berufsbilder mit sozialen Schwerpunkten, aber auch Tätigkeitsfelder in allen Hierarchieebenen der allgemeinen Verwaltung, im Bürgerbüro und der Bürgerhilfsstelle. „Wir bieten sehr flexible Arbeitszeitmodelle an, die besonders Mütter gut mit ihren weiteren familiären Anforderungen verbinden können und dennoch auch bei Teilzeittätigkeiten die vollständige Einbindung möglich macht“, sagt Widmann. „Gerade den Kontakt mit Bürgern schätzen viele Kolleginnen. Es bereitet ihnen Freude, Behördengänge kundenfreundlich zu gestalten – professionell und hilfsbereit.“

Der OB der Stadt Freising schätzt Frauen als kluge Teamplayerinnen

Auch Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher schätzt die Arbeit der weiblichen Beschäftigten sehr. „Ich erlebe die Kolleginnen als gut organisierte Teamplayerinnen, die einen lösungsorientierten Kommunikationsansatz haben“, betont er. „Mit einer großen Offenheit gegenüber unseren laufenden Fortbildungsangeboten unterstreichen gerade Frauen einen gesunden Ehrgeiz, ihre berufliche Fortentwicklung klug zu planen.“

Gut ein Drittel aller städtischen Fachbereiche werden von Frauen geführt, berichtet Personalleiter Kapfelsberger, der noch einen weiteren Trend erkennt: „Zunehmend verstärken weibliche Fachkräfte auch die Teams in früheren Männerdomänen, etwa in den Technischen Betrieben, in der EDV und der Veranstaltungstechnik.“

Immer mehr Fachfrauen übernehmen bei der Stadt Freising in früheren Männerdomänen Verantwortung – zum Beispiel Gabriele Weinberger, Leiterin der Kläranlage.

Stadt Freising: Eine Frau leitet die Kläranlage

Gabriele Weinberger ist Betriebsleiterin der städtischen Kläranlage – für sie ein Traumjob, weil sie damit einen Dienst an den Menschen und der Gesellschaft verrichten kann. Als sie sich vor fünfeinhalb Jahre erfolgreich für den Job beworben hatte, sei ihr eines schnell klar geworden: „dass ich mein Herz an die Abwasserreinigung verloren habe. Für viele ist das schwer zu verstehen, da sie davon ausgehen, dass Leute auf der Kläranlage nur im Schmutz rühren.“ Das Gegenteil sei der Fall. „Unsere Kläranlage ist eine komplexe, hochtechnische Anlage.“

Wer eine leitende Funktion übernimmt, benötigt neben der fachlichen Qualifikation aus Sicht der Kläranlagen-Leiterin vor allem eines: „den unbedingten Willen, Führungskraft zu werden. Denn der hilft mir dabei, Aufgaben zu bewältigen, die ich vorher für nicht möglich gehalten habe.“

Für Gabriele Weinberger ist die Stadt Freising ein ausgezeichneter Arbeitgeber. Einer, der vielfältige Aufgaben bietet und sich um seine Mitarbeiter*innen kümmert. „Regelmäßig werden Gesundheitstage durchgeführt, und das Angebot an Kursen für Gesundheitsvorsorge und Weiterbildung ständig erweitert.“ Aus eigener Erfahrung kann sie sagen, dass Geschlechterklischees bei der Stadt Freising keine Rolle spielen. „Seitens der Stadt bestehen keine Vorbehalte gegenüber Frauen im technischen Bereich sowie in Führungspositionen. Ich habe in meiner Führungsverantwortung mittlerweile völlig problemlos weitere Frauen eingestellt – in allen Fachbereichen der Kläranlage.“
(Manuel Eser)

Kontakt

Wappen der Stadt Freising

Stadt Freising
Obere Hauptstraße 2
85354 Freising 
Tel. 0 81 61 / 540
Web: www.freising.de
Mitarbeiter (m/w/d): ca. 800

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