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Das bewährte Team der FW-Spitze wurde im Amt bestätigt. Unser Bild (v. l.): Maria Scharlach (Vorsitzende Kreisverband und Kreisvereinigung), Benno Zierer (MdL und Vorsitzender Kreisvereinigung), Sonja Kieslinger (Schatzmeisterin in beiden Gremien), Rainer Schneider (2. Vorsitzender Kreisverband) und Hans Teibl (Schriftführer in beiden Gremien).

Freie Wähler ziehen Bilanz

Sich „um Dinge kümmern, die unten wichtig sind“

Freising - Sie seien die bürgerliche Alternative, sie seien dazu da, dass sich Politik wieder an der Praxis orientiert, sie seien so wichtig wie nie im Landtag: die Freien Wähler. Bei ihrer Jahreshauptversammlung haben sich die Spitzen der FW im Landkreis Freising selbstbewusst gegeben. Auch deshalb, weil man einen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl stellt und einen Bewerber aus Freising für den Bundestag küren wird.

Maria Scharlach, die Vorsitzende der FW Kreis Freising, und Benno Zierer, der Vorsitzende der FW-Kreisvereinigung, waren zufrieden: Die Zahl der Mitglieder steige (derzeit sind es 156), man sei ein „Dreamteam“. Im Landtag, so berichtete MdL Zierer, seien die FW „so wichtig wie nie“. Grund: Die Freien Wähler zeichneten für zahlreiche Vorschläge verantwortlich, die die CSU dann zum Handeln animierten. Beispiel: Dem Engagement der FW sei es geschuldet, dass man sich im Freistatt wohl bald wieder vom G8 verabschieden werde. Seine eigene Rolle im Landtag sah Zierer angesichts der CSU-Politik darin, „Schadensbegrenzung“ zu betreiben. Vor allem aber seien die FW die Partei, die wisse, wie es in der Kommunalpolitik zugehe, die sich „um Dinge kümmert, die unten wichtig sind“.

Zierer befürwortete zudem die Entscheidung der FW, mit dem TV-Richter Alexander Holt einen eigenen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten zu stellen (bei dessen Wahl auch Zierer dabei sein wird) und mit Robert Weller einen Bundestagskandidaten für den Wahlkreis 215 ins Rennen zu schicken.

Rainer Schneider berichtete aus dem Bezirk und kritisierte die Staatsregierung: Dass der Freistaat, indem er nur sieben Prozent der Leistungen des Bezirks für Schwache und Kranke übernehme, den Bezirk „schlicht und einfach hängen lässt“, stieß Schneider ebenso sauer auf wie die Tatsache, dass die Staatsregierung sich weigere, auf die Ausnahmesituation der Unbegleiteten Minderjährigen Ausländer zu reagieren, die Kommunen also im Regen stehen lasse.

„Schweinerei“, meint Rainer Schneider. Im Landkreis, so sagt der Fraktionschef der FW im Kreistag, stehe man vor großen Herausforderungen: Das ehemalige Schwesternwohnheim des Klinikums sei eigentlich nicht mehr nutzbar und auch „kaum sanierungsfähig“, und der Landkreis werde zur dringend benötigten Erweiterung des Landratsamtes das ehemalige Stabsgebäude auf dem Areal der Stein-Kaserne von der Stadt erwerben. Und das seien nur zwei wichtige Projekte, die anstehen. Am Ende der Versammlung die Neuwahlen: Maria Scharlach bleibt Chefin des Kreisverbands, ihr Stellvertreter ist weiterhin Schneider. Bei der Kreisvereinigung heißt das Spitzenduo nach wie vor Zierer und Scharlach. Kassieren für beide Organisationen der FW ist Sonja Kieslinger, Schriftführer Hans Teibl.

Am Ende der Versammlung die Neuwahlen: Maria Scharlach bleibt Chefin des Kreisverbands, ihr Stellvertreter ist weiterhin Schneider. Bei der Kreisvereinigung heißt das Spitzenduo nach wie vor Zierer und Scharlach. Kassieren für beide Organisationen der FW ist Sonja Kieslinger, Schriftführer Hans Teibl.  zz

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