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Frauenpower aus Abens: Die Hanghena sorgten im bis auf den letzten Platz gefüllten Festsaal des Burgerwirts für prächtige Stimmung.

Musikalisches Dreikönigstreffen der CSU

8800 Euro für "Menschen in Not"

Helfenbrunn - Auch bei seiner vierten Auflage hat das Musikalische Dreikönigstreffen der CSU Freising im Jahr 2016 ein Rekordergebnis erreichen können: 8800 Euro wurden an Eintrittsgeldern und aus dem Losverkauf gesammelt – Geld, das zur Gänze der FT-Aktion „Menschen in Not“ zu Gute kommt.

Der Festsaal des Burgerwirts in Helfenbrunn ist wahrlich nicht klein. Und trotzdem war er am Mittwoch bis auf den letzten Platz gefüllt. Damit konnten allein an Eintrittsgeldern 3750 Euro für bedürftige Menschen im Landkreis Freising gesammelt werden. Gekommen waren die Menschen, weil fünf ganz unterschiedliche Gruppen der Einladung der CSU zu diesem Benefizkonzert gefolgt waren. Die diesjährige Schirmherrin der Veranstaltung, die CSU-Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretärin Dorothee Bär war zwar vor Beginn des Konzerts anwesend, musste dann allerdings genauso wie ihr Kollege Erich Irlstorfer nach Wildbad Kreuth zur CSU-Klausurtagung eilen, wo Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet wurde. Und so entging Bär und Irlstorfer ein musikalisch überaus abwechslungsreicher Nachmittag, durch den Marina Ferdinand und Peter Geiger führten. 

Da waren zunächst einmal die Hanghena – ein Trio von drei jungen Damen mit roten Trachtenhüten, weißen T-Shirts und in Lederhosen, die ziemlich „o’drahte“ und „varreckte“ Liadl sangen und gerne mal bekannte Schlagermelodien mit neuen und frechen Texten versahen. Seit drei Jahren gibt es die Frauenpower aus Abens, auf die am Mittwoch die reine Männerpower folgte: Der Männergesangverein Einigkeit aus Giggenhausen verhalf deutschem und bayerischem Liedgut an diesem Nachmittag zu seiner Ehre, scheute sich aber unter Leitung von Hans Halbinger auch nicht, neuere Songs zum Besten zu geben – Hubert von Goiserns „Weit, weit weg“ zum Beispiel. 

Einen großen Scheck für „Menschen in Not“ durfte FT-Mitarbeiterin Maria Martin (4. v. l.) entgegennehmen – sehr zur Freude von (v. l.) Freisings CSU-Chef Peter Geiger, Heike Kirst (Vorsitzende der Frauen-Union), Kirchdorfs Bürgermeister Uwe Gerlsbeck, Christian Wild (Vorsitzender der CSU Kirchdorf), Kreischef Florian Herrmann, Co-Moderatorin Marina Ferdinand und Christian Strohschneider (CSU Freising).

Richtig schöne und zackige Blasmusik – das ist und war am Mittwoch das Metier der Schlossbergmusikanten aus Tegernbach. Mit einer schwungvollen Mischung aus bayerischer und böhmischer Blasmusik mit Marsch, Walzer und vor allem Polka sorgte die Gruppe für viel Stimmung im Saal des Burgerwirts. Dann gab’s mit dem Eggenbergerfelder Bauernballett aus Allershausen viel zu lachen, aber auch viel zu bewundern. Und das nicht nur wegen der strammen Wadl’n der seit über 20 Jahren singenden, musizierenden, vor allem aber auch tanzenden Herrren, sondern auch wegen ihres Muts und ihres Könnens. Die, die den Tanz – genauer gesagt: den Volkstanz – mit großem Ernst, aber auch „unbandiger“ Leidenschaft und Freude pflegen, kommen vom Freisinger Trachtenverein Almrausch Edelweiß: Sie erfreuten das Publikum mit Volks- und Figurentänzen, aber auch mit Schuhplattlern. 

Bevor man sich ganz am Ende des Benefizkonzerts zu Bayernhymne und Nationalhymne erhob, konnte Kreisvorsitzender Florian Herrmann noch die 155 Preise aus der Tombola übergeben. 1000 Lose zu je fünf Euro waren verkauft worden, trugen zu der dann aufgestockten Spendensumme von 8800 Euro bei. Die bedürftigen Menschen im Landkreis Freising werden es danken.

Andreas Beschorner

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