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Der Amtwechsel ist perfekt. Bei der Stabübergabe am Campus: Gerhard Breier, Gerhard Reichel (Ministerialdirigent Oberste Baubehörde) im Staatsministerium des Inneren und Andreas Kronthaler (v. l.)

Staatliches Bauamt: Leiter Gerhard Breier verabschiedet

Architekt des Weihenstephaner Campus

Freising - „Man soll bauen, als wollt man ewig leben, und also leben, als sollt man morgen sterben.“ Mit diesem Luther-Zitat verabschiedete gestern Regierungspräsident Christoph Hillenbrand den Leiter des Staatlichen Bauamts, Gerhard Breier (65) in den Ruhestand – nach fast 40 Jahren. Nachfolger ist Andreas Kronthaler.

Der Regierungspräsident war voll des Lobes: „Unter Gerhard Breiers Führung konnte das Staatliche Bauamt Freising Bauaufgaben lösen, die unterschiedlicher nicht hätten sein können“, betonte Christoph Hillenbrand. So habe sich der Campus Weihenstephan in Breiers Amtszeit zu einem Zentrum für Lebenswissenschaften entwickelt: „Es ist nicht nur Aushängeschild für die TU München-Weihenstephan (TUM) , sondern auch Werbung für die Staatsbauverwaltung.“

 Bei Themen wie der Unterbringung von Flüchtlingen habe das Bauamt unter Breiers Führung auch seine Leistungsfähigkeit bewiesen. Im Anschluss führte der Regierungspräsident den Leitenden Baudirektor Andreas Kronthaler als Nachfolger ein. Er ist sich sicher: „Er wird seinen eigenen Weg erfolgreich gehen.“ Zu den Personen Gerhard Breier (65) leitete das Hochbauamt von Juni 2008 bis heuer das Staatliche Bauamt Freising. Unter seiner Führung wurde eine Vielzahl wichtiger staatlicher Bauvorhaben verwirklicht. So unterstützte er unter anderem die Weiterentwicklung des Campus Weihenstephan durch neue Bauten für die Wissenschaften der TUM und die Hochschule Weihenstephan sowie die Nutzung und Sanierung der dazugehörigen Bestandsgebäude. 

Vor kurzem wurde das Internationale Getränkewissenschaftliche Zentrum eingeweiht, ebenso das Zentralinstitut für Agrarwissenschaften, das „Hans-Eisenmann-Zentrum“. Gerhard Breier betreute auch die Landesanstalt für Landwirtschaft und die für Wald- und Forstwirtschaft, Baumaßnahmen für die Landesinfrastruktur, Burgen und Schlösser, die KZ-Gedenkstätte Dachau, die Polizei und die staats- und stiftungseigene Kirchen. Andreas Kronthaler (57) war nach der Großen Staatsprüfung 1994 zunächst beim Universitätsbauamt München tätig und ab 2003 beim Staatlichen Hochbauamt München II. Ab 2004 führte er dort als ständiger Vertreter des Behördenleiters die Amtsgeschäfte. 2006 wurde er Bereichsleiter und Stellvertreter der Amtsleitung am neu gegründeten Bauamt München 1. Im März 2008 wechselte er an die Oberste Baubehörde.

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