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In 24 Stunden nonstop von Passau nach Budapest: Manuel und Christian Huber radelten für Kinder mit (drohender) Behinderung bei der Lebenshilfe Freising.

560 Kilometer Nonstop-Radeln für die Lebenshilfe

„Die Arschbacken glühen“

Nach eineinhalb Tagen konnten sie kaum noch sitzen oder gehen, und die gegenseitigen Witzeleien waren auch schon besser. Aber überglücklich waren sie: Manuel und Christian Huber (beide 25, nicht verwandt), die beiden Freunde und Studenten aus Freising, hatten ihr großes Ziel erreicht. Nonstop von Passau nach Budapest – mit dem Rennrad.

Freitagmittag starteten Sie unter Glockengeläut vom Passauer Domplatz, um am Samstag Abend das Ortsschild der ungarischen Hauptstadt Budapest zu erreichen. Mit ihren Rennrädern hatten sie an der Donau entlang 560 Kilometer in 24 Stunden reiner Fahrzeit zurückgelegt. Bilanz der beiden Sportler im Budapester Abendrot: „Die Arschbacken glühen. Es tut einfach alles weh, alles! Aber die Strecke ist wirklich schön! Es lohnt sich!“ – „…mit ein bisschen mehr Zeit“ ergänzt Christian Huber schmunzelnd. Bis auf die kleinen Verpflegungspausen radelten Manuel und Christian Huber durch. „Die Nachtfahrt durch die Wachau und durch Wien ging sehr an die Kondition: saumüde und in der Nachtkälte frierend auf dem stockdunklen Radlweg. Prompt haben wir uns in Wien auch mehrfach verfahren, bis wir dann in den Donau-Auen von einem spektakulären Morgenrot empfangen wurden“, berichtet Manuel. Hochsommerliche Hitze herrschte dann am Tag in der Donauebene hinter der slowakischen Hauptstadt Bratislava. „Ausgerechnet da sind wir in einem neu aufgekiesten Wegstück mit den Rädern versunken und mussten schieben!“, ergänzt Christian Huber. Die beiden Sportler gingen mit der Radtour an ihre Grenzen, aber für einen guten Zweck: Manuel Huber ist schon längere Zeit der Lebenshilfe Freising verbunden. 

Letztes Jahr wanderte er über 200 Kilometer an den Bodensee und sammelte so über 4000 Euro für ein Trampolin für Rollstuhlfahrer. Mit der Radtour will er heuer Spenden für Kinder mit (drohender) Behinderung sammeln und auf die Arbeit der Interdisziplinären Frühförderstellen der Lebenshilfe Freising aufmerksam machen. „Auch nach der Tour hoffen wir, dass noch Spenden eingehen“, sagt Manuel Huber. Mit neuen Thereapiegeräten wie einer sogenannten „Heidelberger Treppe“ oder einer MFT Challenge Disk sollen Kinder Körperkontrolle und Gleichgewichtsgefühl trainieren können. „Das, was wir beim Radln ständig brauchen, wird hier gezielt gefördert. Dafür strengen wir uns gerne an!“, sagen die „Huaba-Buam“, die sich in den nächsten Tagen noch oft ganz langsam hinsetzen werden, Versorgt wurde das Duo mit Proviant und Anfeuerungen von den Lebenshilfe-Leuten Christine Gediga (Spenden) und Dr. Martin Weindl (Öffentlichkeitsarbeit) sowie Georg Schmitt, einem Mitarbeiter des Dienstleisters UPS in Allershausen. UPS sponserte das sportlich-soziale Engagement mit einem Begleitfahrzeug, das die Radler gut alle 50 Kilometer an festgelegten Treffpunkten erwartete. Trikots und Equipment gab es von TexIns e.V., der Betriebssport-Gemeinschaft von Texas Instruments in Freising.

Gut zu wissen

Spenden willkommen! Die Aktion von Manuel und Christian Huber und die Arbeit der Lebenshilfe Freising kann man noch gerne unterstützen Spendenkonto: DE05 7005 1003 0000 0181 01, Verwendungszweck: Tritt für Tritt, Huber.

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