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Willkommen: Bei der Veranstaltung mit Innenminister Joachim Herrmann (l.) und AGFK-Vorsitzendem Matthias Dießl (M.) erhielten Bürgermeister Hans Hölzl (2. v. l.), Klimaschutzbeauftragte Marie Hüneke ) und Kollege Tobias Joa die Aufnahmeurkunde.

Freising tritt Arbeitsgemeinschaft bei

Freising: Auf dem Weg zur „fahrradfreundlichen Kommune“

Landkreis - Die Stadt Freising tritt in die Pedale. Ihr Ziel: das Prädikat „fahrradfreundliche Kommune“ zu erhalten. Darum ist die Kommune nun der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen“ in Bayern (AGFK) beigetreten. Die Begrüßung erfolgte in festlichem Rahmen.

Der Zeitpunkt war bewusst gewählt: Wenn die Tage kürzer werden und das Wetter ungemütlicher, stellen die AGFK Bayern und die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr das Fahrrad noch einmal ausdrücklich ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Dass sich das Image des Fahrrads vom Drahtesel hin zum alltagstauglichen, attraktiven Verkehrsmittel gewandelt hat, ließ sich schon am prächtigen Rahmen für die Herbst-Veranstaltung, dem Schloss Nymphenburg und den über 100 hochrangigen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden, ablesen. Erstmals war auch die Stadt Freising, vertreten durch Bürgermeister Hans Hölzl, Klimaschutzbeauftragte Marie Hüneke und Tobias Joa vom Stadtplanungsamt, bei dem zentralen AGFK-Treffen mit dabei. Freising wurde herzlich im Netzwerk begrüßt und erhielt von Vorsitzendem Matthias Dießl die Aufnahme-Urkunde. Aktuell gehören der Arbeitsgemeinschaft 49 Kommunen an.

Was die Stadt Freising nach verschiedensten Maßnahmen im Bereich der Radverkehrsförderung erreichen kann, haben Ingolstadt, Landshut sowie der Landkreis Fürth bereits geschafft: Staatsminister Joachim Herrmann verlieh ihnen bei der Veranstaltung den offiziellen Titel „Fahrradfreundliche Kommune“. Alle drei hatten sich im Laufe des Jahres nach vier Jahren Mitgliedschaft bei der AGFK einer komplexen Prüfung unterzogen, wurden von einer Kommission als „fahrradfreundlich“ bewertet und zur Auszeichnung vorgeschlagen.

Durch die Aufnahme in die AGFK hat die Stadt Freising jetzt eine beratende Institution an ihrer Seite, um die Radverkehrsförderung in den nächsten Jahren zu intensivieren. Zudem eröffnet der Beitritt zu der Arbeitsgemeinschaft die Möglichkeit zum intensiveren Austausch mit anderen Kommunen im Bereich der Radverkehrsförderung. Auch die Stadt hat das Ziel, in wenigen Jahren das Prädikat „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“ zu erhalten.  ft

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