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Zarte Töne von den Schmid-Deandln gab es bei „Mit Sang und Klang in den Herbst“ zu hören, aber auch Deftiges vom Holledauer Dutzend oder Hopfengold.

Musik und Tanz nicht nur für Senioren in der Luitpoldhalle

Und beim „Freising Lied“ singen alle mit

Zünftig ging’s zu am Sonntag in der Luitpoldhalle: Zum zweiten Mal hatte die Projektgruppe Senioren des Agenda- und Sozialbeirats der Stadt Freising zu einem Konzert eingeladen. Unter dem Motto „Mit Sang und Klang in den Herbst“ gestalteten mehrere Musikgruppen und Chöre „einen Nachmittag der Begegnung mit Musik und Tanz“, wie das Sprecher-Duo der Projektgruppe, Hilde Meindl und Helmut Hoof, die Besucher begrüßte.

Moderator Alexander Nadler konnte sich zusammen mit den Musikgruppen und Organisatoren freuen: Alle Plätze in der Luitpoldhalle waren belegt, zahlreiche Senioren hatten sich bei freiem Eintritt eingefunden, um zunächst den Darbietungen zu lauschen, später auch selbst das Tanzbein zu schwingen. Es war die Volksmusik, die den Nachmittag prägte: Aus der Holledau waren die Spätheimkehrer nach Freising gekommen, um als schwungvolles Quintett vor allem Oberkrainer Musik zu präsentieren. 

Stiller und ruhiger waren da die Darbietungen der Schmied Deandl aus Willersdorf: Die fünf Schwestern waren gute Vertreter der eher zarten und besinnlichen Töne, verhalfen der Stubnmusi zu ihrem Recht. Etwas anders gab sich das Holledauer Dutzend, zwölf g’standene Mannsbilder aus dem Hopfenland, die – ebenso wie das Trio Hopfengold aus Gammelsdorf – auch mal „o’drahte“ und hintergründig humorige Liadl zum Besten gaben. Ein anderer Chor waren die Damen, die sich aus dem Freisinger Sängerhort heraus als Formation gebildet und sich den Namen „Stark über 18“ gegeben hatten: deutsche Volkslieder – das ist die Domäne der 13 singenden Damen aus Freising. 

Dazu gab es noch zwei besondere Sänger: Zum einen Robert Zellner, Sozialamtsleiter in der Stadt Freising, der den „Latino Bayerischen“ intonierte, zum anderen Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher, der die Senioren mit Frank Sinatra begeisterte. Bevor am Ende des Konzertes alle Gruppen, der OB und alle Besucher das „Freising Lied“ von Alois Kerscher mit dem Text von Josef Hubensteiner intonierten, hatte der Volkstanzkreis Freising gezeigt, wie man bayerische Volksmusik gekonnt in Bewegung umsetzt. Zu den Klängen der Günther Ebner-Band bestand dann für die Senioren zum Ausklang des Nachmittags die Chance, auch selbst die Tanzfläche zu erobern

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