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Freisings Friseure wieder geöffnet: Andrang ist groß, neue Arbeitsweise noch ungewohnt

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Von: Magdalena Höcherl

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Mit Maske und Trennwand: Sissi Scholz (l.) und Bettina Becher von b&m Friseure sind gerüstet. © Lehmann

Nach sechs Wochen wieder ein Stück Normalität: Friseurläden dürfen seit heute wieder öffnen. Die Freude in Freising ist groß – und die Terminbücher sind voll.

Freising – Ein Stück Normalität ist zurückgekehrt: Nach sechs Wochen durften Friseurläden in Bayern am Montag ihre Türen wieder öffnen. Die Freude bei Freisinger Friseuren ist groß – und wer jetzt einen Termin will, muss sich wohl noch etwas gedulden. Denn die Auftragsbücher sind bereits gut gefüllt.

„Es ist super, dass wir wieder offen haben dürfen“, sagt Bettina Becher. Die Freude über die Wiedereröffnung ist der Inhaberin von b&m Friseure an der Ziegelgasse in Freising am Telefon deutlich anzuhören. „Die Kunden kommen sehr gerne wieder zu uns. Wir sind sehr gut gebucht.“

Desinfektionsgeräte und Trennwände installiert

Arbeiten wie vor Corona sei freilich nicht möglich: Einige Einschränkungen und Regeln müssen beachtet werden. Sowohl das Personal als auch die Kunden tragen Mund-Nasen-Schutz, Mindestabstand ist Pflicht. „Wir haben Desinfektionsgeräte und zusätzliche Trennwände zwischen den Plätzen installiert“, berichtet Becher. „Das schaut eigentlich ganz schön aus.“ Sie nimmt das Ganze mit Humor: „So sauber und steril wie es bei uns ist, könnten wir ein Krankenhaus sein – nur operieren tun wir nicht“, sagt sie lachend. Obwohl die Umstände völlig anders als gewohnt sind, ist Becher optimistisch. „Man muss das als Chance sehen.“

Auch bei Kathrin Kauffeld Friseure in der Altstadtgalerie geht es jetzt wieder richtig los. „Es waren schon viele da, wir haben gut zu tun“, sagt Mitarbeiterin Melanie. Ohne Termin gehe momentan gar nichts. Und den hätten vor allem viele Männer herbeigesehnt. „Die machen wir jetzt alle wieder schön.“

Mit Mundschutz zu arbeiten, sei momentan zwar noch ungewohnt, sagt die Friseurin. „Und es ist schade, dass wir unsere Kunden nach so langer Zeit nicht in den Arm nehmen dürfen.“ Verständnis habe sie aber natürlich voll und ganz für die Maßnahmen. „Da gewöhnen wir uns schon dran.“ Das Schönste sei, dass die Friseure überhaupt wieder arbeiten dürften.  mh

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