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40 Jahre alt sind die FFW-Gebäude an der Katharina-Mair-Straße. Jetzt wird ganz neu gebaut.

Feuerwache in Lerchenfeld wird doch neu gebaut

Eine Vernunftentscheidung für 2,63 Millionen

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Die Feuerwache 2 in Lerchenfeld sollte eigentlich um drei Stellplätze für Feuerwehrautos erweitert und die bestehenden Gebäude saniert werden. 2,49 Millionen Euro hätte das gekostet. Doch daraus wird jetzt nichts. Man wird die bestehenden, rund 40 Jahre alten Gebäude abreißen und die Feuerwache an der Katharina-Mair-Straße zur Gänze neu bauen.

Hochbauamtsleiter Robert Naujokat legte am Montag im Finanzausschuss dar, wieso man nun zu einer anderen Variante als zu einer Erweiterung der Feuerwache 2 in Lerchenfeld tendiere: Anders als erwartet, würde man für die Erweiterung einen Zuschuss von lediglich 89 000 Euro von der Regierung von Oberbayern erhalten. Eigentlich hatte man mit 261 000 Euro gerechnet, weil man den Anbau als Neubau eingestuft hatte.

 Die Regierung habe das aber anders gesehen, so Naujokat, stufe das Projekt als Erweiterung ein und werde deshalb geringere Fördersätze genehmigen. Würde man aber, so rechnete Naujokat vor, nicht nur drei neue Stellplätze als förderwürdig anerkannt bekommen, sondern alle zehn Stellplätze neu errichten, komme man auf eine Fördersumme von 741 000 Euro. Und bedenke man nun, um wieviel teurer ein Neubau gegenüber einer Erweiterung und Sanierung wäre, verblieben bei der Stadt lediglich Mehrkosten von rund 90 000 Euro. Dafür bekomme man neue, optimale Gebäude. Zudem drohten dann in den kommenden Jahren keine Sanierungsmaßnahmen für ein 40 Jahre altes Gebäude. Freilich: Die Fertigstellung des Projekts würde sich verzögern, erst im Frühjahr 2018 dürfte die neue Feuerwache 2 in Lerchenfeld stehen.

Ohne Ausnahme sprachen sich alle Stadträte aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus für diese neue Variante aus: Das sei eine „Vernunftentscheidung“, so Benno Zierer (FW), die „Frage der Wirtschaftlichkeit“ müsse im Vordergrund stehen, so Peter Geiger (CSU). Dass man nun die Feuerwache 2 neu baue, habe die Frage aufgeworfen, ob man dann nicht den Standort der Feuerwache heraus aus dem reinen Wohngebiet verlege, hatte OB Tobias Eschenbacher ein anderes Thema angesprochen. Nach Prüfung möglicher anderer Standort habe man sich aber darauf geeinigt, die Feuerwache 2 am bewährten Platz zu belassen. Motto: Da weiß man, was man hat. Anderswo gebe es neue Betroffenheiten, das Verfahren bis zur Realisierung wäre sehr lang. Auch wenn nicht alle Stadträte von diesem Vorschlag restlos überzeugt waren („Das ist nicht langfristig gedacht“, warnte Rudolf Schwaiger, CSU), nahm man von dem Gedanken einer Standortverlegung Abstand. Nun plant man also einen Neubau, für den man den Kostenrahmen auf 2,63 Millionen Euro aufstockte.

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