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Herzliche Glückwünsche zum Ruhestand und 25. Dienstjubiläum zollten OB Eschenbacher (7. v. l.) und Personalratsvorsitzende Monika Zauner (4. v. l.) bei einer Feierstunde (v. l.) Peter Becker, Doris Braun, Helmut Schranner, Manfred Weber, Reimund Maurer, Rupert Hagl, Klaudia Goerge, Beate Kittsteiner-Martlreiter und Fritz Andresen.

Personalehrungen und Verabschiedung bei der Stadt Freising

Einsatz weit über den Beruf hinaus

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Freising - In einer stimmungsvollen Feier hat OB Tobias Eschenbacher acht Dienstjubilaren für ihre 25-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst gratuliert und sich mit herzlichen Dankesworten von einer „Ruheständlerin“ verabschiedet.

Vor einem gemeinsamen Mittagessen im Großen Sitzungssaal des Rathauses ließen die jeweiligen Referatsleiter Karl-Heinz Wimmer (Sicherheit und Ordnung, Schulen, Sport und soziale Angelegenheiten) und Franz Piller (Stadtentwässerung/Technische Betriebe) den beruflichen Werdegang der Ehrengäste kurz Revue passieren. Allen gemeinsam sei eine „enorme Zuverlässigkeit und Einsatzfreude“. „Ich freue mich, Sie bei dieser Gelegenheit heute noch näher kennenzulernen und auch die ein oder andere Anekdote aus Ihrer Freisinger Dienstzeit zu hören“, versicherte OB Eschenbacher den Gästen. Tatsächlich wurde später an der festlich gedeckten Tafel manch lustige Erinnerung wach. 

Offiziell in den Ruhestand verabschiedet wurde Klaudia Goerge, deren „außergewöhnliches Wirken an unserer Sing- und Musikschule“ der OB würdigte. Als Musikpädagogin war Klaudia Goerge seit 1978 an der Musikschule beschäftigt, die sechs Jahre vorher gegründet worden war. „Sie sind wesentlicher Bestandteil dieser erfolgreichen Geschichte und dass die Musikschule ein großes Aushängeschild der Stadt ist“, betonte Referatsleiter Wimmer. Konzerte, Theater-, Musical- und Ballettabende trugen Goerges Handschrift – als Regisseurin, Bühnenbildgestalterin, Organisatorin. 

Die Leidenschaft zur Musik teilen auch Doris Braun, Beate Kittsteiner-Martlreiter, Peter Becker und Helmut Schranner, die auf 25 Jahre Dienstzeit an der Musikschule zurückblicken können. Alle waren sie schon vor ihrem offiziellen Dienstbeginn mit der Musikschule verbandelt, wie OB Eschenbacher wusste. Doris Braun räumte als junge Musikschülerin Jahr für Jahr Preise beim Vorspielen ab. Große Anerkennung haben sich die Musiklehrer für ihre Arbeit in Ensembles wie Saxadonna, dem Jugendblasorchester oder dem Freisinger Symphonieorchester verdient. Dabei sind sie vielfach in ihrer Freizeit unterwegs. „Toll, was Sie leisten!“, lobte Karl-Heinz Wimmer. Fritz Andresen hat 1991 als Sozialpädagoge bei der Stadt begonnen – seither ist sein Name mit der Stadtjugendpflege verbunden. Im Kreis der Kollegen lautet sein Spitzname „Mr. Lindenkeller“, denn sein Engagement für die Jugend(-kultur) geht weit über den Job hinaus. 

Das Bauhof-Team verstärken Reimund Mauerer und Manfred Weber, die als äußerst zuverlässig geschätzt sind. Maurer ist in der Schlosserei tätig, Manfred Weber sitzt am liebsten hinter dem Steuer seines Lkw und gilt als „der Spezialist für die Containerstandorte“. Die Runde der Dienstjubilare komplettiert Rupert Hagl, der am Klärwerk im Einsatz ist. Er sorgt dafür, dass die Kanalleitungen auch frei sind.

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