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35 Künstler aus Freising und der Region präsentieren ihre Werke im Rahmen der Ausstellung des „Freisinger Mohrs“ im Alten Gefängnis.

Frühjahrsausstellung des Kunstvereins Freisinger Mohr

Entdeckungsreise durch das Unscheinbare

Freising - Auf Entdeckungsreise können Kunstinteressierte momentan im Alten Gefängnis bei der Frühjahrsausstellung des Kunstvereins Freisinger Mohr gehen. Die Werkschau steht genau unter diesem Motto: „Entdeckt!“ 35 Künstler aus Freising und der Region präsentieren ihre Kreationen.

Die Reise durch das bisher Unbekannte unternahmen die Künstler auf ganz unterschiedliche Weise. Ihnen waren mit neuen Formen, Linien, Licht, Materialien und Stilrichtungen keine Grenzen gesetzt. Sie probierten sich selbst aus, durchbrachen die bisherigen Grenzen ihres Schaffens – und so entstanden ganz neue Dimensionen der Kunst. Auch das bisher Unscheinbare, nicht Beachtete, machten die Künstler zum Mittelpunkt ihrer Arbeit. 

So wurde unter anderem mit Stoffen, Keramik, Acryl, Alabaster und Bronze gearbeitet. Diese Entdeckungsreise können die Besucher der Ausstellung jetzt auch unternehmen. So kann man die verschiedenen Techniken der Kunstwerke erforschen, der Vielseitigkeit des Schaffens nachspüren oder versuchen, die Gedankengänge der einzelnen Künstler nachzuvollziehen. Dabei helfen vorbereitete Mappen mit Erklärungen: Denn jeder Künstler hatte die Möglichkeit, Texte zu den Arbeiten zu verfassen. Obwohl die Kunstwerke für sich sprechen, sollen die Texte den Betrachtern doch einen kleinen Denkanstoß geben. Die Laudatio bei der Vernissage am vergangenen Freitag hielt Ingrid Künne. Sie nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise der bisher gemachten Entdeckungen. 

Von Archimedes über die Entdeckung Amerikas, von der Entdeckung unbekannter Werke Leonardo da Vincis über die Entdeckung der größten Kunstfälschungen der Zeit: Die Entwicklung der Welt sei seit Menschengedenken auf Entdeckungen zurückzuführen. Aus diesem Grund sei das Motto der Ausstellung besonders anregend. „Die Künstler sind offenen Auges durch die Welt gegangen“, betonte Ingrid Künne. Und weiter: „ Sie wurden fündig in fernen Ländern und zuhause, in der Natur und in der Technik, in der realen Wirklichkeit, aber auch in ihren Gedanken und Träumen.

Victoria Stettner

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