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Fair-Trade-Pausenverkauf: Stefanie Tabor, Celia Symes, Lucia Kromer, Lehrerin Daniela Görlich-Kunert, Anna Hannus, Laura Bayer, Initiatorin Verena Spanrad, Gabriel Rupp und Jessica Busch vom AK Fair Trade am Camerloher stellten ihre Produkte vor (v. l.).

Info-Veranstaltung am Camerloher-Gymnasium

Fair-Trade-Gedanken besser vernetzen

Freising -  Fair Trade soll Schule machen. Hat es schon getan, am Camerloher-Gymnasium, wie sich bei der Info-Veranstaltung „Fairer Handel an Freisings Schulen“ zeigte. Das „Faire Forum Freising“ zeigte Möglichkeiten auf, wie man mehr tun kann für die Nachhaltigkeit.

Man kann eine Menge tun für fairen Handel. Was einst mit Kaffee begonnen hat, ist inzwischen zu einem produktübergreifenden weltweiten Markt geworden. Angesprochen werden Kunden, die Wert darauf legen, dass das, was hierzulande über den Ladentisch geht, andernorts auch zu menschenwürdigen Bedingungen hergestellt wurde und wird. Welchen Stellenwert Schulen bei der Verbreitung dieses Gedanken spielen können, das vermittelten am Montag Carina Bischke, Referentin von Fair Trade Deutschland und Kornelia Schredl vom Weltladenverein Freising. 

Am Ende stellte Maria Knöpfle das „Fair-Handelshaus“ in Amperpettenbach vor. Die Chancen, dass es in der Fair-Trade-Stadt Freising bald mehr Schulen gibt, die sich der guten Sache verschreiben, stehen dem Anschein nach nicht schlecht. Es nahm eine ganze Reihe von Schulleitern und Lehrern teil. Die konnten sich gleich im Eingangsbereich ein Bild davon machen, was alles möglich ist, wenn Schüler den Fair-Trade-Gedanken aufnehmen und sich seiner Verbreitung widmen. Der Arbeitskreis „Fair Trade“ des Camerloher-Gymnasium hatte Info-Tafeln platziert und etwa selbst „designte“ T-Shirt ausgestellt. 

Gut 50 Interessierte lauschten den Vorträgen von Blischke, Schredl und Knöpfle. In ihrer Einleitung betonten der stellvertretende Schulleiter des Camerloher-Gymnasiums, Peter Spanrad, und Ex-Schülerin Anna Rottenfußer, dass es jetzt auch darum gehe, sich „zu vernetzen“, um den Fair-Trade-Gedanken zu vertiefen und noch besser zu verankern. Rottenfußer hatte das Fair-Trade-Projekt am Camerloher einst mitinitiiert. Bischke stellte ein Fünf-Punkteprogramm für Schulen vor, die als Fair-Trade-Schule gelten wollen. Schredl machte klar: „Schulen sind das, wo wir hinwollten.“ Schließlich würden dort die Grundlagen geschaffen für ein verantwortungsvolleres Konsumverhalten. Sie verwies auf ein Angebot für Schulklassen und Lehrer, das der Weltladen im Rahmen seines Bildungsauftrags unterbreitet.

Alexander Fischer

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