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Warm eingepackt hatte sich Jürgen Wüst, als er sein Nachwuchs-Blechbläserensemble „brassabit juniors“ dirigierte. Seine jungen Musiker heizten hingegen dem Publikum mit flotten Stücken ganz schön ein.

Musikschule Freising  

Faschingskonzert im Zeichen der „Katzenmusik“

Ein Katzenpaar tanzt auf zwei Beinen, spielt die Trompete und singt danach ein Volkslied: Das ist nicht die Geschichte eines neuen Kinderfilms, sondern ein Auszug aus dem Faschingskonzert der Musikschule Freising. Und da gabs alles andere als „Katzenmusik“.

Freising – Jung und Alt versammelten sich im gläsernen Musik-Pavillon. Wohin man auch sah, schwirrten Kinder und Jugendliche mit gebastelten Katzenohren umher. „Katzenmusik“ lautete das Motto des Konzerts – das nahmen sich die Beteiligten aber nur bei der Kleiderwahl zu Herzen. Auf 14 Stücke konnten sich die Zuhörer freuen. Den Anfang machten die „brassabit juniors“ und die „Guitarreros“, gefolgt vom Jugendstreichorchester.

Auch die Einzelinterpretationen überzeugten auf ganzer Linie: „Der Maulwurf und Frau Grille“ von Violinistin Julia Gebhardt, Deep Purples Klassiker „Smoke on the water“ von Titus Noichl an der Gitarre oder Pianist Korbinian Haslbeck, der ein Beatles-Medley zum Besten gab. Mag man anfangs dem einen oder anderen Künstler die Aufregung angesehen haben, so war diese nach den ersten Tönen wie weggeblasen. Die Freude an der Musik stand allen ins Gesicht geschrieben.

Eine Showeinlage präsentierte das junge „Bewig-Trio“ um Sonja, Tobias und Moritz: Die „Baby-Katzen“, wie sie bei der Begrüßung genannt wurden, unterhielten die Zuhörer mit zwei Volksstücken aus Thüringen. Unterstützung bekamen die Kinder von Lehrer Georg Straßmann, der Musiker und Publikum zu Beginn mit einigen Witzen zum Lachen brachte.

Beim letzten Refrain legten Sonja und Tobias ihre Instrumente beiseite und ahmten mit ihren Händen Trompetengeräusche nach. Dann tanzten sie auf der Bühne im Kreis und sangen im Takt: „Katzenmusik spielen ist ganz leicht. Man spielt einfach irgendwas, bis der Lehrer sagt: ,Es reicht’“. Dann schnappten sie sich wieder Blöckflöte und Violine – und spielten munter falsche Töne. Großer Applaus.

Anna Schledzinski

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