Der Arbeitsmarkt im April

Freising ist der Musterknabe

Freising - Auf dem Freisinger Arbeitsmarkt weht ein Frühlingslüfterl: Die Arbeitslosenzahlen im Landkreis sind weiter gesunken – und zwar deutlicher als in den Nachbarlandkreisen.

Der Bezirk der Agentur für Arbeit umfasst die Landkreise Freising, Erding, Dachau und Ebersberg. Und überall war er spüren, der Frühjahrsaufschwung. Die Agentur für Arbeit zählte im April in ihren vier Landkreisen 7488 Arbeitslose und somit 316 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank von 2,3 Prozent im März auf aktuell 2,2 Prozent und erreichte somit das Vorjahresniveau. Insgesamt begaben sich im April 2921 Personen auf die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle.

Im Gegenzug konnten 3222 Menschen aus den Landkreisen Freising, Erding, Dachau und Ebersberg ihre Arbeitslosigkeit beenden. „Die stabile konjunkturelle Lage sorgte zusammen mit der für die Jahreszeit typischen Belebung des Arbeitsmarktes für gute Rahmenbedingungen bei der Arbeitssuche“, erklärt Karin Weber, Chefin der Agentur für Arbeit Freising, die aktuellen Zahlen aus ihrem Haus. Vom Frühjahrsaufschwung profitierten dabei vor allem Männer, weil die verstärkt in Außenberufen tätig sind und wieder ihre Arbeit aufnehmen konnten. Besonders erfreulich: „Auch Langzeitarbeitslose konnten die gute Situation auf dem Arbeitsmarkt für sich nutzen. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen hier um 100 Personen, beziehungsweise um 7,2 Prozent. Zudem beobachten wir bei älteren Bewerbern ab 50 Jahren seit Jahresbeginn kontinuierlich sinkende Arbeitslosenzahlen.“ Die Zahlen für den Landkreis Freising sind noch besser. 

Im April sank hier die Arbeitslosenquote um 0,2 Prozent auf 2,1 Prozent. Damit verzeichnete der Landkreis den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk. Die Quote erreichte im April das Vorjahresniveau. Insgesamt waren 2147 Freisinger auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle, 205 weniger als noch im März. 870 Personen meldeten sich im April neu arbeitslos, während 1066 Freisinger ihre Arbeitslosigkeit beenden konnten. „Die Jobchancen sind in unserer Region weiterhin sehr günstig, die hohe Nachfrage nach Arbeitskräften ist ungebrochen“, betonte Weber. So stieg erneut die Zahl der Sozialversicherungspflichtigen im Bezirk, und zwar um gut drei Prozent.

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