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Alle aufgepasst! LMU-Medizinstudent Felix Wenner erklärte den Camerloher-Schülern, worauf es beim Studium im Allgemeinen und in seinem Studiumgang im Speziellen ankommt.

Berufsinfoabend am Camerloher-Gymnasium

Frühere Absolventen geben Infos aus erster Hand

Freising - Bereits zum siebten Mal organisierte der Förderverein „Die Camerloher e.V.“ für die Schüler der zehnten bis zwölften Jahrgangsstufe einen Berufsinfoabend. 170 Jugendliche waren der Einladung der Fördervereins-Chefinnen Stefanie Zeifang, Gabriele Ernst und Lisa Hemmer gefolgt – genauso wie viele ehemalige Camerloher-Absolventen, die sie über ihre Studiengänge oder Berufe informierten.

Wie in den Jahren davor startete der Berufsinformationsabend mit einem Grundsatzreferat von Professor Winfried Ruß von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zum Thema „Abi – was dann?“. Ruß, der seit vielen Jahren angehende Studenten berät, ging dabei zentralen Fragen nach: Warum soll man studieren? Was bedeuten die Bachelor-Grade? Welche Fächer sind in einem Studiengang wichtig? Welches Studium passt zu mir? Passe ich zum Studium? Wo erhalte ich Infos? Ganz wichtig: „Studieren Sie das, was Ihnen Spaß macht“, appellierte Ruß. Die spätere Verdienstmöglichkeit spiele bei der Wahl sicherlich eine Rolle, solle jedoch nicht das wesentliche Kriterium sein.

Und man solle sich vorher genau darüber informieren, welche Fächer in einem Studiengang von zentraler Bedeutung seien. „Wer beispielsweise Mathematik hasst, sollte genau hinsehen, ob in seinem möglichen Studiengang Mathematik ein wichtiger Bestandteil ist.“ Er verdeutlichte auch, dass dabei stets der nötige Wille mitgebracht werden müsse. Denn: „Freiheit bedeutet Selbstverantwortung.“ Die Theorie über das Studium ist die eine Seite, die Erfahrung lehrt allerdings, dass Infos aus erster Hand mindestens genauso wichtig sind. Deshalb konnten sich die Schüler bei ehemaligen Camerlohern über die verschiedensten Studiengänge und Berufe informieren. Die Palette der Berufe reichte von der Diplompsychologin über die Lehramtsstudentin für Sonderpädagogik bis zum Kommissar, vom Industriedesigner, dem Studenten der Humanmedizin über den Projektmanager bis hin zur Physikerin.

Die Schüler waren begeistert: „Eine super Veranstaltung“, lobte die Q 11-Schülerin Carla Dörffel. „Ich bin durch den Kommissar bestärkt worden, dass für mich ein Beruf bei der Polizei infrage kommen könnte. Aber ich habe auch gemerkt, dass ein Studium der Psychologie für mich etwas wäre.“ Gut angekommen sind auch die Studenten: „Sie haben ihre Studiengänge sehr gut vorgestellt. Ich konnte das leichter nachvollziehen, als wenn jemand schon im Beruf steht und darüber berichtet“, sagte Lucie Dombrowski aus der 10 c.

Peter Spanrad

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