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Das Team der Freisinger Mitte mit (v. l. ) Michael Glaser, Aleks Janjic, Daniel Münster, Ricarda Schindler, Franz Bernack und Vorsitzendem Patrick Romer. 

FSM ohne Personal- und Geldsorgen

Für den Wahlkampf gerüstet

Mit einem Alter von etwas mehr als fünf Jahren sei man „ein noch junger Verein“, wusste Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher über seine politische Heimat, die Freisinger Mitte (FSM), zu sagen. Noch viel wichtiger aber sei, dass die FSM immer wieder wichtige Impulse für die Kommunalpolitik und Initialzündungen für Projekte gebe und „unglaublich inhaltsstark“ informiere.

Freising Bei der Jahreshauptversammlung im Grünen Hof, den man nun laut FSM-Mitglied Klaus Höfler in „Blauen Hof“ umbenennen sollte, wurden am Samstag die ersten Weichen für die nächsten Kommunalwahlen 2020 gestellt. 20 Vorstandssitzungen, 60 Ausschusssitzungen, Stammtische, Exkursionen, Klausuren – das Programm der FSM war in den vergangenen zwei Jahren vollgepackt, wie der Bericht des 1. Vorsitzenden Patrick Romer zeigte. Und auch die sechs Ausschüsse seien zum Teil sehr aktiv gewesen. Gerade der für Religion und Migration, der für Stadtentwicklung, Verkehr und Energie, der für Wirtschaft und Finanzen sowie der für Umwelt & „Keine dritte Startbahn“ seien aus aktuellen Anlässen heraus derzeit besonders rege.

Wie Romer vor 45 der derzeit 193 FSM-Mitglieder ankündigte, werde man wie in den vergangenen Jahren auch heuer wieder eine Klausurtagung in Kloster Seeon abhalten – auch wenn man, weil die Bayern-CSU „uns das nachgemacht hat“, überlegt habe, den Ort zu wechseln, spöttelte der Vorsitzende.

Zum ersten Mal seit Gründung der FSM konnte Kassierer Rainer Nocon ein Plus auf dem Konto vermelden. Und man werde heuer die letzten 5000 Euro an Mitgliederdarlehen zurückzahlen und nach Einzug der Mitgliedsbeiträge jetzt dann rund 10 000 Euro in der Kasse haben. Für den nächsten Kommunalwahlkampf, auf den man sich in eineinhalb Jahren allmählich vorbereiten werde, sei man also finanziell gerüstet.

Nicht nur finanziell, auch personell. Denn zum einen wurde von der Mitgliederversammlung beschlossen, dass der neue Vorstand dann ausnahmsweise für drei Jahre gewählt wurde. Zum anderen wurden für die Vorstandsmitglieder, die sich am Samstag nicht mehr zur Wahl stellten, problemlos Nachfolger präsentiert und das gesamte Führungsteam ohne Gegenstimme gewählt: 1. Vorsitzender ist und bleibt Patrick „Paddy“ Romer, seine Stellvertreter heißen Franz Bernack, Michael Glaser und Ricarda Schindler. Kassier ist jetzt Daniel Münster, der Schriftführer heißt Aleks Janjic.

Bevor Reinhard Kendlbacher die FSM-Kollegen ausführlich über den Stand der Dinge in Sache dritte Startbahn informierte, dabei auch die neuesten Ergebnisse der Ultrafeinstaub-Messungen präsentierte (wir haben berichtet) und wiederholte, dass der Bau der Startbahn „unverantwortlich“ wäre, wurden aus zwölf Bewerbern zehn Beisitzer gewählt.

Das Rennen machten Wolfgang Herrmann, Sylvia Heinrich, Kendlbacher, Martin Burzin, Edi Meßner, Birgit Mooser-Niefanger, Britta Tschernich, Gernot Anders, Anne Werkmeister und Florian Schindler.

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