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Auch für den Laien verständlich sein soll die 83 Seiten starke Broschüre über STEP 2030, die OB Tobias Eschenbacher, Projektleiter Heiko Huppenberger und Stadtbaumeisterin Barbara Schelle (v. l.) am Dienstag vorstellten.

Broschüre vorgestellt

Geballte Infos zum Stadtentwicklungsplan 2030

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Freising - „Heimat erhalten, Wachstum gestalten“ – so heißt die Broschüre, in der der Stadtentwicklungsplan 2030 zusammengefasst ist. Ein „roter Faden“ soll STEP 2030 sein. Aber man steht auch vor einem großen „Dilemma“.

Fünf Jahre hat man daran gearbeitet, jetzt ist der Stadtentwicklungsplan STEP 2030 fertig. Und der ist in eine 83 Seiten starke Broschüre gegossen worden, die zwar viele Informationen aufweist, aber auch für Nicht-Stadtplanungs-Experten verständlich sein soll. Am Dienstag wurde diese Broschüre vorgestellt. Und jetzt geht die Arbeit erst richtig los. 

„Heimat erhalten, Wachstum gestalten“ heißt das Heft, in dem das Leitbild der Stadt Freising formuliert sei, wie es OB Tobias Eschenbacher ausdrückte. Was 2010 begonnen und dann durch einstimmigen Stadtratsbeschluss abgesegnet wurde, habe vor allem zum Ziel, aufzuzeigen, wie man auf die Rahmenbedingungen in dieser Region reagieren solle. Kurz, so der OB: „Das ist der erste große Wurf, der zeigen soll, wie wir handlungsfähig bleiben.“ 

Ähnlich beschrieb Stadtbaumeisterin Barbara Schelle Sinn und Zweck des STEP: Freising müsse seine Identität und sein Erbe als europäische Stadt bewahren. Denn das Gesicht zu verlieren, das könne ganz schnell passieren, wenn man nicht aufpasse. Deshalb müsse man Konzepte haben, „bevor wir überrollt werden“. Der Stadtentwicklungsplan 2030 sei dafür ein Steuerungsinstrument und zugleich ein „roter Faden“. 

Projektleiter Heiko Huppenberger vom Stadtplanungsamt beschrieb den Stadtentwicklungsplan 2030 so: Das sei eine Querschnittsplanung, bei der man aber aufpassen müsse, „dass man sich nicht im Kleinklein verliert“. Die Broschüre selbst, die in einer Auflage von 5000 Stück zu haben ist und auf der Homepage der Stadt zum Download bereit steht, ist zweigeteilt: in ein Leitbild und in den Aktionsplan, der 28 Projekte und Maßnahmen auflistet, von denen einige sogar schon begonnen wurden. Nummer 18 „Hochwasserschutzkonzept“ zum Beispiel. 

Auf ein ganz besonderes „Dilemma“ bei der Erarbeitung des STEP 2030 wies allerdings Stadtdirektor Gerhard Koch hin: Solle man die Zukunft Freisings und seiner Ortsteile mit oder ohne dritte Startbahn planen? Man könne nur hoffen, dass dieser „Schwebezustand“, der nun bereits über zehn Jahre lang andauere, schnellstmöglich beendet werde. 

Wie STEP 2030 funktioniert, deutete Schelle am Beispiel Transgourmet an: Da könne man in der STEP-Broschüre nachlesen, ob man so einen Superlogistiker in den Clemensängern wolle oder nicht. Auf Seite 43 stehe dazu als Leitfaden sinngemäß: Die Stadt suche zwar nicht aktiv nach solch einem Großlogistiker, werde aber beraten, ob man ihn akzeptiere, wenn er komme. Das sei also „eine politische Entscheidung“, so der OB. Und zwar mit oder ohne STEP 2030, gab er zu.

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