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Vertreter von Freisings SPD-Fraktion und Stadtverband wollten sich in Schweitenkirchen selber ein detaillierteres Bild von Transgourmet machen. Stadtrat Norbert Gmeiner, Stadtrat und SPD-Kreisvorsitzender Peter Warlimont, Rainer Niedermayer und Gerhard Brixner (beide Leitung Transgourmet Schweitenkirchen), SPD-Stadtverbandsvorsitzender Markus Grill, Franziska David (Vorstandschaft SPD Freising) und Christoph Nörtershäuser (Vertriebsleitung Transgourmet Schweitenkirchen).

SPD besucht Transgourmet-Filiale in Schweitenkirchen

Großprojekt ist „absolut vertretbar“

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Freising - Nach einem Lokaltermin der Freisinger SPD-Stadtratsfraktion bei Transgourmet in Schweitenkirchen steht für die Genossen fest: Die Ansiedlung des Groß-Logistikers in Lerchenfeld ist möglich – wenn gewisse Vorgaben erfüllt würden.

Zwei Stunden lang haben sich die Freisinger Genossen in Schweitenkirchen informiert. Nach dem Infoaustausch resümieren Stadtverbandsvorsitzender Markus Grill und Kreisvorsitzender Peter Warlimont: Die Lerchenfelder Wohngebiete werden vom zusätzlichen Lkw-Verkehr nicht nachhaltig betroffen sein, auch nicht in den frühen Morgenstunden. Denn nur ein Transgourmet-Lkw liefere pro Tag ins Freisinger Stadtgebiet aus, alle anderen Fahrten würden über die Autobahnanschlussstellen Freising-Ost und Freising-Mitte abgewickelt. „Auch die allermeisten Zulieferer fahren über die A 92 an“, schreiben Grill und Warlimont. Dies steht im Widerspruch zu manchen Schreckensszenarien, die von den Gegnern des Projekts gemalt wurden.

Was die genauen Zahlen angeht: „Zwischen 4 und 5 Uhr morgens wird es zu maximal 25 Ausfahrten von Lkw kommen, zwischen 5 und 6 Uhr zu weiteren maximal 25. Hinzu kämen in Ausnahmefällen maximal fünf Touren von Zulieferern. Zwischen 6 und 12 Uhr seien fünf Zulieferer pro Stunde zu erwarten, wobei allerdings „einer bis zwei Lkw die Regel seien“. Zwischen 12 und 14 Uhr kehren dann die Morgentouren zurück. Von 14 bis 22 Uhr verlassen einzelne Transgourmet-Lkw das Gelände in Richtung weiter entfernter Umschlagplätze. Bis 20 Uhr treffen einzelne Zuliefer-Lkw mit Frischware ein. Das Fazit der Genossen angesichts dieser Zahlen lautet: „Vom Betriebsgelände geht kein unverhältnismäßiger Lärm aus.“ Die Gestaltung der Fassaden und des Umfelds seien von entscheidender Bedeutung dafür, „dass sich der Baukörper (16 Meter Höhe, an einer Stelle 18 Meter) in das Umfeld der angrenzenden Gewerbebauten einfügt“. Geschehe die Gestaltung mit dem nötigen Qualitätsanspruch, „ist die Errichtung eines so großen Baukörpers absolut vertretbar“, sind sich die SPD-Verantwortlichen einig.

Zur Unternehmensstruktur gab’s auch Infos: „Die Mitarbeiter werden nach Verdi-Tarifvertrag bezahlt. Es gibt einen Betriebsrat und Programme zur Familienfreundlichkeit. Zudem bildet der Logistiker aus – und es gibt Gewerbesteuer: „Transgourmet ist ein Filialunternehmen mit Hauptsitz Riedstadt (Darmstadt). Die Gewerbesteuer berechnet sich nach den Erträgen und wird anteilig verteilt auf die Kommunen der Filialenstandorte.

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