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Die Vorstandschaft des Frauenbunds mit (v. l.) Johanna Fischer, Erika Massiger (beide Beisitzerinnen), Irene Montag (Vorsitzende), Christa Valbert (Beisitzerin,) Sonja Rottler (stellvertretende Schriftführerin), Hildegard Schredl (Beisitzerin), Irmgard Vey (Schatzmeisterin), Susanne Iden (stellvertretende Schatzmeisterin), Stefanie Hoppe (Vize-Vorsitzende) und Ingrid Hackl (Schriftführerin).

Frauenbund Freising/Haindlfing

„Eine lebendige Gemeinschaft“

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbunds Freising/Haindlfing standen die Neuwahlen der Vorstandschaft. Einstimmig wiedergewählt wurde die Vorsitzende der kfd – Irene Montag.

FreisingFür ihre Bereitschaft, die Geschicke des Vereins noch eine Wahlperiode lang zu lenken, erhielt sie lang anhaltenden Applaus. In ihren Ämtern bestätigt wurden auch Zweite Vorsitzende Stefanie Hoppe, Schatzmeisterin Irmgard Vey, deren Stellvertreterin Susanne Iden sowie die Schriftführerinnen Ingrid Hackl und Sonja Rottler.

Allerdings scheint sich demnächst ein Generationenwechsel zu vollziehen: Schließlich verabschiedeten sich sieben Frauen aus der Vorstandschaft, in der sie viele Jahre gewirkt hatten, Allerdings rückte – vorerst – mit Hildegard Schredl, Johanna Fischer und Christa Valbert nur ein Trio nach.

Ganz neu sind deren Gesichter allerdings auch nicht: Christa Valbert engagierte sich bisher in der Seniorengruppe der Pfarrei, Johanna Fischer bei den Bastelabenden und Hildegard Schredl will sich als Vertreterin der Haindlfinger Frauen und der Landfrauen in Zukunft einfach „mehr einbringen“.

An die zahlreichen Aktionen im vergangenen Jahr erinnerte Irene Montag in ihrem Tätigkeitsbericht. Höhepunkt war dabei zweifelsohne das 110-jährige Bestehen des Katholischen Deutschen Frauenbunds in Freising. Fester Bestandteil im Jahresablauf seien die monatlichen Gedenkgottesdienste für die verstorbenen Mitglieder. In Anschluss daran treffe man sich im kleinen Saal des St.Georg-Hauses zum gemeinsamen Frühstück. Immer wieder über neue Teilnehmer freue man sich bei den Tanzabenden, die einmal im Monat stattfänden.

Drei Aktionen hob die Vorsitzende besonders hervor: Den Losestand der Frauen beim Christkindlmarkt auf dem Marienplatz, den Verkauf von Palmbuschen, Osterlämmchen und -kerzen sowie jener von Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt. Die erwirtschafteten Gelder lassen die Frauen der Mission oder Bedürftigen zukommen. Ein „herzliches Vergelt’s Gott“ richtete Montag an alle fleißigen Helferinnen, ohne die solche Aktionen nicht durchgeführt werden könnten. Ein besonders schöner Abend sei das traditionelle Dankessen, das jeweils zum Jahresbeginn stattfinde. Vorträge, Oasen- und Bastelnachmittage, das Schmücken des Osterbrunnens im Innenhof der Pfarrkirche sowie Ausflüge rundeten das Programm ab. Auf das bisher Erreichte könne man stolz sein, betonte die Vorsitzende. Auch KfD-Bezirksleiterin Roswitha Thalwieser würdigte die „lebendige Gemeinschaft“ unter den Freisinger Frauen. „Man spürt, dass ihr freundschaftlich und respektvoll miteinander umgeht.“ Stadtpfarrer Peter Lederer sparte ebenfalls nicht mit Lob, bevor er die Frauen mit einem Segen entließ.

Maria Martin

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