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Überall wird gewerkelt: Umbau-Koordinator Michael Schulze hat einiges an Arbeit vor sich. 

2017 wird’s ernst mit der Neugestaltung der Innenstadt  

Das Jahr der Baustellen

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Freising – Bei der Neugestaltung der Freisinger Innenstadt geht es 2017 ans Eingemachte. Baustellen wird zuhauf geben. Ab März wird gleich an mehreren Stellen gewerkelt – und am Marienplatz sogar die Straße verschoben.

Nach der Winterpause geht’s so richtig los – wobei der Schwerpunkt der Arbeiten zunächst im Untergrund liegt, sagte OB Tobias Eschenbacher gestern beim monatlichen Pressegespräch. Das Freisinger Leitungsnetz sei relativ alt – und müsse an mehreren Stellen ausgebessert werden. Doch auch oben wird 2017 gearbeitet. Im März fällt der Startschuss für mehrere Baustellen.

Untere Stadt

Dabei handelt es sich um die General-von-Nagel-Straße, die Angerbadergasse, die Untere Hauptstraße und die Weizengasse. Viel Vorarbeit wurde da schon in den vergangenen Wochen und Monaten geleistet (wir haben berichtet). Ab März steht nun die Neugestaltung der Oberflächen an. Temporär wird der östliche Teil der Unteren Hauptstraße voll gesperrt werden – vor allem zu Beginn der Maßnahme. Die Gassen werden im weiteren Verlauf der Maßnahme (Dauer etwa bis bis Ende November) nicht befahrbar sein. Fußgänger und Radfahrer sollen laut Michael Schulze, Koordinator für den Innenstadtumbau, die Baustellen aber jederzeit passieren können. Über die Weizengasse kann man in Richtung obere Stadt einfahren.

Asamgebäude

Große Veränderungen werden ab April vor dem Asamgebäude zu beobachten sein. Die Straße wird um etwa fünf Meter in Richtung Norden – also auf den Marienplatz – versetzt. Grund: Vor dem Asambgebäude entsteht ein Umschlagplatz. Dort werden die Lkw entsprechende Bauteile anliefern, die mit einem Kran, der im Asam-Innenhof platziert wird, nach hinten gehoben werden. Trotz dieser Veränderungen soll der Wochenmarkt aber in gewohntem Umfang durchgeführt werden. Allein die Aufteilung soll sich wohl marginal verändern. Und: „Das Baustellenlager wird hinter dem Asamgebäude sein“, sagte Schulze. Heißt konkret: keine Container oder ähnliches auf der Marienplatz.

Obere Stadt

An der Oberen Hauptstraße werden Spartenverlegungen stattfinden. Beginn ist da Anfang März. Aktuell ist geplant, erst auf der Südseite (auf der Seite des Kriegerdenkmals), dann auf der Nordseite die entsprechenden Leitungen und Anschlüsse zu verlegen. Auch hier wird man nicht ohne temporäre Sperrungen auskommen. Wichtig: Die Obere und Untere Hauptstraße sollen nicht gleichzeitig vollgesperrt werden. Einer der beiden Zufahrten soll Schulze zufolge immer möglich sein.

Weitere Maßnahmen

In der Bahnhofstraße wird jetzt schon fleißig gewerkelt. Allerdings wird die Baustelle sich weiter verzögern – wohl bis über die Weihnachtsfeiertage hinaus. Ende des Jahres sind die Rohre, die aktuell noch auf der Straße liegen, dann verlegt. Ab März geht es dann bis Ende Juni um die Spartenverlegungen.

Auch im Mittleren Graben wird wohl ab Frühjahr gearbeitet. Das ist aber noch nicht genau terminiert. Auch hier stehen Spartenverlegungen auf dem Plan.

Desweiteren beginnt wohl im Juli auch der Umbau des Diözesanmuseums. Dafür soll ein Umschlagplatz an der Brunnhausgasse eingerichtet werden. Mit einem Kran, der oben am Museum steht, werden die Baumaterialien eingehoben.

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