Bundesanwalt fordert Verurteilung Zschäpes als Mittäterin

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Die besten Schüler ehrten OB Tobias Eschenbacher (l.) und Schulleiterin Renate Bruckmeier (r.): Anna Straub (Klassleitung 9b), Rebeka Obuka, Renata Hrcek (beide 2,0), Alan Dautovic (1,77), Florian Schiller (2,11), Martina Brandl (Klassleitung 9a) und Marie Schiller (1,94, v. l.).

Abschied an der Mittelschule Neustift 

„Kinder einer Welt“ feiern ihren Abschluss

Freising - Schule aus, jetzt wird gefeiert: Bei der Abschlussfeier der Mittelschule Neustift unter dem Motto „Wir sind Kinder einer Welt“ wurden auch kritische Töne angeschlagen. Aber: Die Freude über den Abschluss ist grenzenlos.

Mit Paukenschlägen und Trommeln wurde das Fest eröffnet – und nach vielen Begrüßungsworten boten Siebtklässler eine tolle Tanzeinlage. OB Tobias Eschenbacher, der „kein Unbekannter an der Schule ist“, wie Schulleiterin Renate Bruckmeier feststellte, gab den Absolventen gleich einige Ratschläge mit auf den Weg: Die Schüler sollen ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen, Verantwortung übernehmen und sich von Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Nach seinen Worten an die Schüler ehrte er zusammen mit Klassenelternsprecherin Barbara Eltschig die Besten des Jahrgangs: Alan Dautovic (1,77), Marie Schiller (1,94), Renata Hrcek, Rebeka Obuka (je 2,0) und Florian Schiller (2,11). Besonders engagierte Schüler erhielten zudem Kinogutscheine. Charmant und spritzig stellten danach die Schüler- und Klassensprecher ihren Werdegang an der Schule dar und bedankten sich bei ihren Lehrkräften – Sonnenblumen überreichten die Absolventen. Dann gab es eine große Überraschung: Alle Absolventen erhoben sich und nahmen vor dem Publikum Tanzhaltung ein. Erst ein Walzer, der von schrillen Tönen unterbrochen wurde – und dann nahm das Tanzabenteuer seinen Lauf. 

Über Streetdance bis hin zum Ententanz deckten die ehemaligen Schüler das gesamte Spektrum ab – und die Eltern durften staunen, was ihre Kinder so draufhaben. Schulleiterin Renate Bruckmeier stellte in ihrer Rede nicht nur die guten schulischen Leistungen heraus – die menschlichen Qualitäten „ihrer“ Sprösslinge standen im Vordergrund. 14 Neuzugänge – ohne oder mit nur geringen Deutschkenntnissen – kamen in den vergangenen Jahren in die Klassen. Probleme? Gab es nicht. Die Neulinge wurden aufgenommen, begleitet und immer unterstützt. Neun dieser Schüler haben einen Abschluss erworben, fünf haben sich entschlossen, zu wiederholen und im kommenden Jahr erfolgreich vorne zu stehen. Bruckmeier: „Mehr als 16 Nationen haben zusammen gelernt, gearbeitet, gefeiert, gelacht und dabei nie Stress verursacht. Ihr seid wirklich Kinder einer Welt.“ Etwas sentimental wurde die Schulleiterin dann zum Ende noch: Alles, was man tue, solle man bitte mit Liebe und Freude tun. Sie wünschte den Schülern alles Gute. Die wurden im Anschluss alle namentlich zur Zeugnisübergabe nach vorne gerufen – und danach konnten die knurrenden Mägen endlich am reichhaltigen Buffet gefüllt werden. So ein Abschluss schlaucht schließlich.

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