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Eine gewaltige Klangwolke ließen die Musiker aus dem Camerloher-Gymnasium gefühlvoll aufsteigen.

Musiker der Freisinger Schulen in Höchstform

Ein Konzert, das wohl tat

Freising - Unglückszahl 13? Von wegen. Auch das 13. Big Band-Konzert der Freisinger Schulen war ein Glücksfall. Und zwar für die rund 800 Zuhörer in der Luitpoldhalle und die Jugendarbeit im Landkreis Freising.

Eine gewaltige Klangwolke ließen die Musiker aus dem Camerloher-Gymnasium gefühlvoll aufsteigen.

Dass auf der Bühne der Luitpoldhalle „nur“ drei Big Bands Platz finden, weiß man beim Lions Club Freising. Trotzdem hat man es am Mittwoch geschafft, dass beim 13. Konzert seiner Art vier Big Bands aus Freising auftreten und ihr Können unter Beweis stellen konnten. 

Auch die Musiker vom Dom-Gymnasium überzeugten.

Die schon halbprofessionelle Crew des Camerloher-Gymnasiums unter Leitung von Gunther Fendler und die immer besser werdende Band der Karl-Meichelbeck-Realschule mit ihrem Dirigenten Jürgen Wüst waren sowohl vor als auch nach der Pause auf der Bühne. Das Ensemble des Dom-Gymnasiums mit Leiter Roland Merz hingegen machte nach der Pause Platz für die Musiker vom Josef-Hofmiller-Gymnasium und ihrer Leiterin Marina Bögl. Es war also alles gerichtet für einen Big Band-Abend, den der Lions Club Freising zusammen mit vielen Sponsoren auf die Beine gestellt hatte, dessen Erlös zur Gänze und ohne, dass ein Cent irgendwo versickere, wie Moderator Klaus Tiedemann betonte, der Jugendarbeit im Landkreis zu Gute kommt.

 Da saßen sie also – die Blechbläser, die Percussionisten und Männer und Frauen an den Tasten und an den Saiten, spielten am Anfang und am Ende gemeinsam große Klassiker der Big Band-Literatur: „On the Sunny Side oft the Street“ stimmte das Publikum auf das Kommende ein, mit „Splish, Splash“ in den Ohren ging man nach Hause. Dazwischen immer wieder weitere Jazz-Standards und bekannte Melodien: „The Pink Panther“ zum Beispiel oder auch „The Lady is a Tramp“, „Cantaloupe Island“ oder auch „Soul Man“, oder auch den „Man in the Mirror“. Aber vor allem auch das Camerloher-Gymnasium hatte sich für diesen Abend Stücke vorgenommen, die nicht so bekannt sind: „Cold Duck Times“ etwa oder auch den „Gorilla Man Blues“. Vor einem sachverständigen Publikum wurden gute Soli – und davon gab es an jenem Abend in der Luitpoldhalle wirklich jede Menge – stets mit berechtigtem Applaus quittiert, wurden die Stücke voller Groove und Elan, voller Präzision und Leichtigkeit mit Jubel belohnt.

Begeisterten Applaus gab es für die Ensembles der Big Bands von rund 800 Zuhörern in der Luitpoldhalle

Dass einige der Musiker so ganz nebenbei auch noch mittendrin in den Abiturprüfungen stecken, neben dem Lern- und Feierstress auch noch der Big Band wichtige Zeit widmeten, das machte das Konzert und die Qualität der Darbietungen doppelt wertvoll. Dass die Moderatoren der einzelnen Big Bands auch noch lockere Sprüche auf den Lippen hatten und sich nach der Pause artig für „das deliziöse Büfett hinter der Bühne“ bedankten, machte aus einem musikalischen und wohltätigen Abend auch noch ein humoriges Erlebnis.

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