„Diese weiße Fläche ist zu füllen!“: Eva Fritz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Stadtmuseum, zeigt eine Malvorlage. Im Hintergrund: eine exquisit gemalte Darstellung der Allegorie der Kaufmannschaft (1804, von Ignaz Frey d. Ä.)

Malwettbewerb des stadtmuseums

Kreativer Fokus kreist um Traumberufe

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Freising - Anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „Freising im Visier“ hat das Stadtmuseum Freising einen Malwettbewerb ausgelobt. Das Thema: „Mein Traumberuf“. Teilnehmen und tolle Preise gewinnen können Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ein bisserl künstlerisch-kreativer Ader.

Gestaltet werden soll eine runde Fläche mit 40 Zentimeter Durchmesser – und ein rundes Bild gut und harmonisch zu füllen, ist gar nicht so einfach. „Wer Anregungen möchte, kann sich im Museum die runden Scheiben anschauen und studieren, wie die Freisinger Maler in den letzten 300 Jahren diese Aufgabe gemeistert haben“, rät Museums-Mitarbeiterin Eva Fritz.

Auf vielen historischen Schützenscheiben haben sich Freisinger Bürger stolz mit ihren Berufen dargestellt. Sie wählten dafür passende Szenen und Symbole. So hat der Fernhandelskaufmann Matthias Oberbucher eine Frau mit Paketen und einem Kamel vor einer Stadt am Meer mit Segelschiffen malen lassen. Der Bäcker Jakob Reischl wählte Ceres, die antike Göttin des Ackerbaus.

Beim Wettbewerb sind alle Techniken, auch Collagen, erlaubt. Malvorlagen sind im Stadtmuseum erhältlich. Für Schulklassen bietet das Museum an, die Malvorlagen zuzusenden. Kontakt: Tel. (0 81 61) 54 44 502; E-Mail: stadtmuseum@freising.de. Die Kunstwerke, auf denen laut Eva Fritz auch Fantasieberufe gestaltet sein können, werden von einer Jury in verschiedenen Alterskategorien bewertet. Abgabeschluss ist Donnerstag, 31. März.

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