Umweltberater Johannes Hofmann gibt neue Projekte bekannt

Kreis lässt sich Energiewende was kosten

Freising - 2035 soll im Landkreis Freising die Energiewende geschafft sein. Da soll der Landkreis ganz mit regenerativen Energien versorgt werden. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, wird der Landkreis auch in diesem Jahr wieder einige „kostenpflichtige Maßnahmen“, wie das so schön heißt, durchführen.

Johannes Hofmann, der im Landratsamt für das Thema zuständig ist, hat jetzt im Planungsausschuss des Landkreises kurz vorgestellt, was man 2016 plant: 28 000 Euro sollen alle Maßnahmen kosten, im Haushalt sind gar 32 700 Euro vorgesehen. So wird der Landkreis abermals eine Broschüre „Strom aus erneuerbaren Energien“ herausgeben (für rund 10 500 Euro), wird sich wieder an der Aktion Stadtradeln beteiligen (5500 Euro), wird Thermografie-Spaziergänge für Bürger in Allershausen, Hohenkammer, Eching und Neufahrn anbieten (1500 Euro) und wird die Vortragsreihe „Energiewende im Landkreis Freising bis 2035“ fortsetzen (Ausgaben rund 1000 Euro).

 Nach der erfolgreichen Aktion „Stromfresser gesucht“ im Jahr 2015 will man dies in 2016 wiederholen. Dafür sind wieder Kosten von 2500 Euro vorgesehen. Und dann, so Johannes Hofmann, bereitet man sich schon auf ein Jubiläum vor: Am 29. März 2017 kann man den zehnten Geburtstag des Energiewendebeschlusses im Landkreis Freising feiern. Zu diesem Anlass soll eine Broschüre veröffentlicht werden, die die bisherigen Aktivitäten und die derzeitige Energiesituation beschreiben soll.

 Auch eine Ausstellung mit den Aktivitäten der Gemeinde plant man. In der Verwaltung rechnet man mit Kosten zwischen 4000 und 7000 Euro für diese Jubiläumsaktivitäten. Die Kreisräte billigten das Programm und die dafür vorgesehene Summe von 28 000 Euro einstimmig.

Rubriklistenbild: © dpa

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