Luitpoldhalle Freising

Mehr als nur eine Frischzellenkur

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Freising - Für knapp eine Million Euro wird die Luitpoldhalle fit gemacht, um als Ersatzspielstätte für das Asamtheater während dessen Sanierung zu dienen. Jetzt gibt es Details, wie das Ausweichquartier aussehen soll.

Der Kulturausschuss erfuhr jüngst, welche Maßnahmen da genau geplant seien. Und es tut sich wirklich was in und rund um die Luitpoldhalle: 

Das „Wachhäusl“ in der Luitpoldanlage gegenüber der Mehrzweckhalle wird umgebaut 

Büros für das Kulturamt werden dort eingerichtet 

Hinter der Mehrzweckhalle wird ein kleiner Anbau für Bühnentechniker und Hausmeister errichtet 

Die Halle selbst bekommt mittels Vorhänge eine sogenannte „Raum im Raum“-Lösung. Will heißen: Der Zuschauerraum wird rundum von textilen Behängen eingefasst, um so Theateratmosphäre zu erzeugen. 

469 Zuschauer sollen dann Platz finden können. 

Zudem wird zunächst einmal die gesamte Bühnen-, Beleuchtungs-, Audio- und Videotechnik abgebaut und daraufhin überprüft, was später wieder vor Ort oder anderswo verwendet werden kann. Da die meisten Neuerungen in der Halle verbleiben und durchaus auf eine Lebensdauer von zehn Jahren und mehr ausgelegt seien, machten alle Maßnahmen die Luitpoldhalle „attraktiver“, so die Planer. Für die rund vier Jahre, in denen die Luitpoldhalle als Ausweichquartier diene, müsse man halt „Kompromisse“ eingehen, so Hochbauamtsleiter Robert Naujokat. Danach aber, wenn das Asamtheater wieder zur Verfügung stehe, dann habe man in der Luitpoldhalle mehr Platz als jetzt.

Kulturreferent Hubert Hierl (CSU) bewertete die Maßnahme so: „Eine Million Euro ist viel Geld. Aber dafür bekommen wir einen sehr flexiblen, schönen Veranstaltungsraum.“ Der Kulturausschuss billigte das Projekt einstimmig. Und dann beschloss man auch das Beleuchtungskonzept für den gesamten Asamkomplex.

Architekt Anton Mang fasste die Planungen für mehrere hundert Wand- und Deckenleuchten in den verschiedenen Räumen und Sälen so zusammen: „Wir müssen atmosphärisch etwas machen, was dem pretiösen Baudenkmal entspricht.“ Dazu gehören „abgependelte Deckenleuchten“ im Foyer, Wandleuchten in den repräsentativen Räumen, Standleuchten in den Büros und preisgünstige Lampen in den untergeordneten Räumen. Wichtig: Die Entwurfsplanung für die Sanierung des Asamgebäudes samt Kostenberechnung ist inzwischen fertiggestellt. Sie wird dem Stadtrat in einer Sondersitzung am 14. April präsentiert.

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