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Präsentieren stolz das neue Bildungsprogramm: (v. l.) Friedrich Bernack (Theologische Erwachsenenbildung), Domrektor Rainer Boeck und Theatersommer-Regisseur Rolf Demmel.

Kardinal-Döpfner-Haus

Neues Bildungsprogramm: Ein Halbjahr voller Highlights

Freising – Traditionelles und Neues bestimmen gleichermaßen das Bildungsprogramm des Kardinal-Döpfner-Hauses im kommenden Halbjahr. Einen Einblick in die verschiedenen Veranstaltungen gaben am Donnerstag Domrektor Monsignore Rainer Boeck, Friedrich Bernack, der Referent für theologische Erwachsenenbildung, und Rolf Demmel. Letzterer wird beim Theatersommer im Juli Regie führen.

Ein vielfältiges Kursangebot in Theologie und Spiritualität, Ethik und Politik sowie Kultur- und Persönlichkeitsbildung wird es wieder geben. Auf ungebrochenes Interesse stößt hier etwa die „Musische Werkwoche“, die heuer vom 5. bis 9. September stattfindet. Das große Aber: Wolfgang Kiechle, der die Werkwoche ins Leben gerufen und geleitet hat, wird sich Anfang Mai als Kirchenmusikdirektor am Dom und Referent für musische Bildung in den Ruhestand verabschieden. Die Nachfolge sei geklärt, so Boeck. Er wolle sich aber noch nicht dazu äußern. 

Und es gibt noch viele weitere Programm-Highlights: So wird Anfang Juli Biografiearbeit im Seminar „Lebensmutig“ gelernt. Ebenfalls im Juli startet eine Fortbildung zur Trauerbegleitung, die Ruthmarijke Smeding leiten wird. Die Trauerforscherin aus Basel legt besonderes Augenmerk auf den Themenkomplex „Spiritualität und Trauer“. Eine generationsübergreifende Schreibwerkstatt findet bereits am 16. April statt. Einen Fotokurs mit dem Titel „Zum Staunen schön! Fotos als spirituelle Inspiration“ kann man für den 5. und 6. Mai buchen. Und „Beherzt kommunizieren – auch wenn’s schwierig wird“ kann man im Wochenendkurs vom 15. bis 17. Juli lernen. 

Ein „brandheißes Thema“, wie es Domrektor Boeck ausdrückte, langt man beim interreligiösen Dialog an, bei dem sich spannende Wechselbeziehungen zwischen verschiedenen Religionen ergeben könnten. Den Auftakt zu der Veranstaltungsreihe macht Professor Jonathan Magonet vom 4. bis 6. März mit „Jesaja – Mit einem Rabbiner die Psalmen lesen“. Von den geschwisterlichen Beziehungen zwischen Juden- und Christentum erfährt man mehr im Seminar „Wer Jakob sein darf und wer Esau sein muss“ vom 4. bis 5. Mai. Über Muslime, Christen und ihre heiligen Zeiten geht es am 3. und 4. Juni bei der Veranstaltung unter dem Titel „Was feiert ihr denn da?“. 

Aber damit nicht genug: Für Menschen, die sich für eine zukunftsfähige Welt einsetzen wollen, ist die Reihe „Freising im Wandel“ geeignet. Von Februar bis Juni finden Vorträge und Workshops zu Regionalgeld, fairem, regionalem Handel sowie zum Thema Gemeinwohl statt. Und auch den Theatersommer wird es wieder geben: Regisseur Demmel wird im Juli das Lustspiel „Der Diener zweier Herren“ von Carlo Goldoni auf die Bühne im Renaissancehof des Döpfner-Hauses bringen.

Maria Martin

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