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Um die angewandte forstliche Forschung im Bereich der LWF haben sich verdient gemacht: Daniel Kuptz (TFZ), Elke Dietz (LWF) und Stefan Müller-Kroehling (LWF), denen LWF-Präsident Olaf Schmidt die Preise überreichte (v. l.).

Hanskarl-Goettling-Preise vergeben

Nutz - und Lebensraum Wald erforscht, um ihn zu erhalten

Freising - Die Experten der Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft (LWF) hat besonders findige Wissenschaftler in ihren Reihen. Einge davon wurden am Montag im Rathaus mit dem Hanskarl-Goettling-Preis ausgezeichnet: Stefan Müller-Kroehling sowie Elke Dietz und Daniel Kuptz.

Neben einem Grußwort von OB Tobias Eschenbacher würdigten Alois Zoller (LWF-Abteilung Biodiversität, Naturschutz, Jagd) und Bernhard Widmann (Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für naturnahe Rohstoffe Straubing) die Preisträger. Die Preise übergab der Präsident der LWF und Vorsitzende der Goettling-Stiftung, Olaf Schmid. Holzhackschnitzel können mit Elementen wie Chlor, Kalium, Silizium oder auch Schwermetallen belastet sein, die für die Verbrennung kritisch sind. Diese Stoffe können sowohl aus der Pflanze stammen oder im Produktionsverfahren angereichert worden sein.

 Elke Dietz und Daniel Kuptz haben eine Methode entwickelt, mit der sich die Herkunft der Kontaminationen bestimmen lässt. So ist es möglich, Empfehlungen für die Anpassung der Produktionsverfahren abzuleiten Der Erhalt der Biodiversität erfordert ein zielgerichtetes Vorgehen. Voraussetzung hierfür ist ein Verständnis der Beziehungen der Arten zu den Lebensraumtypen, da Schutz und Management nur auf Basis der Lebensräume, und nicht einzelner Arten möglich sind.

Die Doktorarbeit von Stefan Müller-Kroehling leistet für die Wälder Bayerns anhand der artenreichen Gruppe der Laufkäfer erstmals eine Analyse dieser Zusammenhänge.

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