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Feuerwehreinsatz an der Meisenstraße im Freisinger Stadtteil Lerchenfeld: Dort verursachte am Sonntag ein brennender Brotbackofen enormen Sachschaden.

Feuer in Freising-Lerchenfeld

100.000 Euro Schaden: Brennender Brotbackofen macht Haus unbewohnbar

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Freising - Ein brennender Brotbackofen im Keller eines Wohnhauses hat am Sonntag enormen Sachschaden verursacht. Das stark beschädigte Gebäude ist laut Polizei nun unbewohnbar.

Die Ursache klingt lapidar, doch die Auswirkungen sind dramatisch: Im Keller eines Lerchenfelder Wohnhauses ist am Sonntagnachmittag ein Brotbackofen in Brand geraten - und hat nach ersten Schätzungen einen Sachschaden im sechsstelligen Eurobereich angerichtet.

Wie die Polizei am Sonntagabend berichtete, hatten die Bewohner des Hauses an der Freisinger Meisenstraße gegen 16 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Sofort rückten zahlreiche Kräfte an die Unglücksstelle aus, insgesamt 41 Brandbekämpfer sowie mehrere Besatzungen von Rettungsdienst und Polizei machten sich auf den Weg. Vor Ort konnten die Löschkräfte zwar relativ bald den in Brand geratenen Brotbackofen unschädlich machen und das Feuer stoppen. Was die Helfer jedoch nicht mehr verhindern konnten: Durch die starke Rauchentwicklung hatte sich der giftige Qualm bereits im ganzen Haus ausgebreitet.

Giftiger Rauch vom Keller bis unters Dach

"Das gesamte Gebäude wurde bis unters Dach durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen", schilderte ein zuständiger Beamter der Freisinger Polizei die Szenen vor Ort. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden. Aber: "Das Haus ist aktuell nicht mehr bewohnbar." Wie zu erfahren war, schätzt die Feuerwehr den Sachschaden am Gebäude auf rund 100.000 Euro.

Derweil ist die genaue Schadenshöhe sowie die Ursache des Brandes noch unklar. Der Kriminaldauerdienst der Polizei hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen. 

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