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Blumen für den Dienstjubilar: 2. Vhs-Vorsitzende Elisabeth Seitzl, Freisings Bürgermeisterin Eva Bönig, Geschäftsführer Oliver Dorn und 1. Vhs-Vorsitzender Thomas Claus (v. l.). 

25-jähriges Dienstjubiläum von Geschäftsführer Oliver Dorn 

Die Konstante der Freisinger Vhs

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„Ein baumlanger Kerl mit militärischem Schritt“ – so sei er vor 25 Jahren zum Vorstellungsgespräch gekommen, erinnert sich Vhs-Vorsitzender Thomas Claus an seine erste Begegnung mit Oliver Dorn. Ein Vierteljahrhundert ist das nun her, die Zahl der Veranstaltungen und die Zahl der Teilnehmer in der Volkshochschule Freising haben sich seitdem verdoppelt, zwei Umzüge hat man hinter sich gebracht und sich in der Stadt und beim Stadtrat etabliert. Doch Oliver Dorn ist noch immer da, leitet seit 25 Jahren als Vhs-Geschäftsführer die Geschicke an der Kammergasse. Ein Dienstjubiläum.

Freising – Es war ein bisschen wie in der Grundschule: Die Mitarbeiter standen rundherum in Raum 104 im Vhs-Gebäude an der Kammergasse, da ging die Tür auf und der Chef betrat den Raum: „Guten Morgen!“, schallte es ihm im Chor entgegen. Der Grund: Seit 25 Jahren ist Dorn Geschäftsführer der Vhs Freising – und das will gefeiert werden. Vhs-Vorsitzender Claus würdigte den Mann, der nach zwölf Jahren bei der Bundeswehr 1992 zur Vhs wechselte, als einen, der sehr erfolgreiche Arbeit geleistet habe. 25 Jahre Dorn – das sei „eine sehr große Erfolgsstory“ für die Vhs gewesen. Auch, so Claus, weil Dorn als einer, der ein Studium der Erwachsenenbildung abgeschlossen und eine „große Portion militärischen Drills“ mitgebracht habe, 1992 genau der Richtige für die Vhs gewesen sei. Und noch immer ist.

Bürgermeisterin Eva Bönig hielt sich mit Lob für den Mann, der bis 2025 seinen „Traumjob“ weiter ausführen will, auch nicht zurück: „Du hast für die Stadt Freising die Vhs vorangebracht.“

Dorn selbst betonte, dass er zwar für 65 Programme verantwortlich zeichne, sie aber nicht gemacht habe. Mit seinem Team, so sagte er, habe man in den vergangenen Jahren wirklich Bildungsarbeit geleistet. Er, der wisse, dass es mit ihm nicht immer leicht sei, sei überzeugt, „dass die Vhs auch künftig von großem Interesse sein wird“. Auch nach 25 Jahren finde er es noch immer spannend, „die Ungewissheit von morgen mit der Gewissheit von heute zu füllen“. Und eines ist Dorn, einem streitbaren Geist, der zum Guten der Vhs auch manchen Strauß mit der Stadtverwaltung ausgefochten hat, seit 25 Jahren und auch in Zukunft wichtig: „Ich will schon, dass man sich auf mich verlassen kann.“ Kann man. Bis 2025.

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