28-Jähriger droht mit Inferno

Freising - 800 Euro hatte ein 28-Jähriger bei einer Autotransportfirma angezahlt. Diese forderte am Montag lautstark zurück - und drohte sogar, das Büro der Firma anzuzünden.

Ein 28-jähriger Verkaufsberater aus der Nähe von Ulm suchte am Montagnachmittag das Büro einer Autotransportfirma in der Bahnhofstraße auf. Lautstark forderte die Barauszahlung von rund 800 Euro, die er für einen Autotransfer nach Übersee angezahlt hatte, der aber nicht zustande kam.

Die vom 27-jährigen Firmen-Inhaber angebotene Gutschrift lehnte er ab und drohte einen Kanister Benzin in das Büro zu schütten und anzuzünden. Kurz darauf setzte er einen Polizei-Notruf ab und drohte wieder mit einem flammenden Inferno, wenn die Ordnungsmacht nicht gleich kommt.

Eine Polizeistreife rückte sofort an, nahm ihn in Gewahrsam und klärte den Mann über seine Rechte im Zivilrecht auf. Zudem leitete sie gegen ihn ein Strafverfahren wegen Nötigung und der Androhung von Straftaten ein. Geläutert von der Deeskalation der Gesetzeshüter gab er klein bei, ließ von seinem feurigen Vorhaben ab und akzeptierte die Gutschrift.

Rubriklistenbild: © dpa

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