Ein Sanitäter nimmt einen Nasenabstrich
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Augen zu und tief hinein ins Riechorgan: Andreas Herzer nimmt bei Hubert Böck, der die Prozedur tapfer erträgt, einen Nasenabstrich .      

Aktion von BRK-Kreisverband Freising und Johannitern

Drei Tage Dauertest in Freising: 400 Abstriche, sechs Mal positiv

  • Helmut Hobmaier
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400 Tests, sechs positive Befunde: Das ist die Bilanz einer Drei-Tage-Aktion von BRK und Johannitern im Kreis Freising.

Landkreis – Knapp 400 Schnelltests haben der BRK-Kreisverband und die Johanniter an Heiligabend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen bei Angehörigen von Pflegebedürftigen durchgeführt. Dabei ergaben sich sechs Positiv-Befunde, wie BRK-Kreisgeschäftsführer Albert Söhl berichtet. Die Betroffenen begaben sich in Quarantäne und müssen nun einen PCR-Test machen.

Eine Sache von wenigen Minuten

Zu der Aktion hatte man sich entschlossen, um Angehörigen von Menschen, die entweder in Seniorenzentren wohnen oder zuhause gepflegt werden, einen Besuch zu Weihnachten zu ermöglichten. „Die Resonanz war sehr gut“, zog Söhl am Sonntag eine erste Bilanz. Und dass sie auch wichtig war, zeigen die sechs Positiv-Befunde. Hier hätte es über Weihnachten verhängnisvolle Infektionen geben können.

So schaut’s aus, wenn ein Ergebnis negativ ist. Ein zweiter Strich auf dem Träger, den hier Stefanie Böse zeigt, würde „positiv“ bedeuten.

Der Nasenabstrich, den die BRK-Teams in Freising, Moosburg und Au und die Johanniter in Allershausen durchgeführt haben, ist eine Sache von wenigen Minuten. Die etwas unangenehme Prozedur – das tiefe Einführen des Wattestäbchen in das Riechorgan – hätten alle Testpersonen tapfer überstanden. Dann hieß es, etwa 15 Minuten auf das Testergebnis zu warten. Ein erster Balken auf dem Testträger erscheint bereits nach ein, zwei Minuten und zeigt an, dass der Test funktioniert hat – der zweite Balken signalisiert einen positiven Befund und bedeutet, dass der Betroffene gerade ansteckend ist. Ein Negativ-Befund schließt aber nicht aus, dass die Testperson Corona-Viren in sich trägt.

Den Abstrich taucht Dominic Giebert in die Testlösung.

Die Schnelltests werden seit einigen Wochen in allen zwölf Seniorenzentren des Landkreises bei Mitarbeitern und Besuchern durchgeführt. Die Gefahr, dass das Virus eingeschleppt wird, verringert sich dadurch und mit der Durchführung der Impfung deutlich.

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