Foto von Gaststätte.
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Mit Speisen zum Mitnehmen konnten Wirte einen Notbetrieb aufrechterhalten. Umsatzverluste glichen die Corona-Hilfen aus, zumindest zum Teil.

Im Schnitt lag die Auszahlung bei 25.900 Euro

71 Millionen Euro an Corona-Hilfen für Freisinger Landkreis-Firmen - 2700 Betriebe bekamen Geld

Während der Pandemie haben 2700 Firmen aus dem Landkreis Corona-Hilfen bekommen. Insgesamt sind es 71 Millionen Euro.

Freising - Seit Juli 2020 haben von der Corona-Krise betroffene Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen im Landkreis Freising Zuschüsse in Höhe von 71 Millionen Euro erhalten. Die Summe umfasst die Hilfsprogramme Überbrückungshilfe I bis III, Neustarthilfe, November- sowie Dezemberhilfe. Das teilte jetzt die Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern mit. Insgesamt wurden rund 2700 von Betrieben aus dem Landkreis gestellte Anträge bewilligt“, schreibt Pressesprecher Florian Reil. Und weiter: „Im Schnitt lag die Auszahlung im Falle eines erfolgreichen Antrags im Landkreis Freising bei rund 25 900 Euro.“

Viele sind trotzdem in existenzielle Not geraten

„Diese Summe unterstreicht die weitreichenden Folgen der Corona-Pandemie für große Teile der Wirtschaft. Die Hilfen decken dennoch nur einen Teil der pandemiebedingten Kosten und Verluste ab. Viele Unternehmer und Selbstständige, gerade in der Gastronomie, Kultur- und Eventbranche, sind durch die Schließungen in eine existenzielle Notlage gekommen“, sagt Otto Heinz, der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Erding-Freising sowie Vizepräsident der IHK für München und Oberbayern: „Branchen wie Veranstaltungswirtschaft, Tourismus und Gastronomie sowie ihre Dienstleister und Zulieferer sind nach wie vor von Schließungen und Einschränkungen betroffen und daher weiter auf Hilfen angewiesen. Daher begrüßen wir die Verlängerungen der Überbrückungshilfe III plus und der Neustarthilfe plus bis Ende September. Hier ist der Bund jetzt gefordert, so schnell wie möglich die dafür notwendigen Antrags- und Bearbeitungsplattformen bereitzustellen, damit das Geld schnell ankommt und die Durststrecke dieser Unternehmen überbrückt.“  

Gut zu wissen

■  Im Freistaat ist die IHK für München und Oberbayern im Auftrag der Staatsregierung für die Abwicklung der Wirtschaftshilfen zuständig.

■  Bislang gingen bayernweit rund 47 Prozent der bewilligten Gelder an Antragsteller aus dem Gastgewerbe.

■  Rund zwölf Prozent flossen in den Zweig „Kunst, Unterhaltung und Erholung“.

■  Weitere zwölf Prozent der bayernweiten Corona- Hilfen erhielten Betriebe aus dem Einzel- und Großhandel.

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