Eingeklemmt und dabei schwerst verletzt wurde der Fahrer dieses Transporters bei einem Auffahrunfall auf der A9 bei Allershausen.
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Eingeklemmt und dabei schwerst verletzt wurde der Fahrer dieses Transporters bei einem Auffahrunfall auf der A9 bei Allershausen.

Helikopter eilt zur Unfallstelle

Lkw-Unfall auf A9: Fahrer 45 Minuten lang eingeklemmt - Großaufgebot im Einsatz

  • Manuel Eser
    vonManuel Eser
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Auf der A9 bei Allershausen ist es am Montag zu einem Unfall mit zwei Lastwagen gekommen. Ein Großaufgebot samt Hubschrauber war im Einsatz.

Freising - Wie die Verkehrspolizei Freising mitteilte, kam es am Montagmittag auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Allershausen und Pfaffenhofen zu einem schweren Auffahrunfall mit zwei Lkw. Beide Laster waren Richtung Nürnberg unterwegs. Wegen Verkehrsbehinderungen auf Höhe des Parkplatzes Eichfeld musste ein 38-jähriger Kipperzugfahrer aus der Ukraine sein Gespann fast bis zum Stillstand abbremsen. Dies bemerkte ein 39-jähriger Kraftfahrer (Kreis Neustadt) zu spät und fuhr mit seinem Ford-Lieferwagen samt Anhänger auf den Sattelzug auf.

Schwerer Lkw-Unfall auf A9: Mann 45 Minuten in Wagen eingeklemmt - lebensgefährliche Verletzungen

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 39-Jährige eingeklemmt und konnte erst nach 45 Minuten von der Feuerwehr befreit werden. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen wurde er mit dem Rettungshubschrauber in ein nahe gelegenes Klinikum geflogen. Der Ukrainer selbst blieb unverletzt.

Zur Landung des Rettungshubschraubers, der Unfallaufnahme und Erstellung eines unfallanalytischen und technischen Gutachtens, das von der Staatsanwaltschaft Landshut angeordnet wurde, mussten alle drei Fahrspuren bis 13.15 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde über dem Parkplatz Eichfeld umgeleitet und ab 13.15 Uhr zusätzlich über die linke Fahrspur.

Lkw-Unfall auf A9 verursacht kilometerlangen Stau Richtung Nürnberg

Trotz dieser Maßnahme kam es zu einem Rückstau bis zu acht Kilometern. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf mindestens 50 000 Euro. Wann alle Fahrspuren wieder frei sind, kann momentan noch nicht abgeschätzt werden.

Neben einem Großaufgebot der umliegenden Feuerwehren waren auch die Autobahnmeisterei München Nord, der Rettungsdienst einschließlich Hubschrauber, einem Gutachter sowie vier Streifen der Verkehrspolizei Freising vor Ort.

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