Änderung am Volksfest Freising

Ponyreiten ade!

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Seit Jahren wird das Ponyreiten auf dem Freisinger Volksfest heiß diskutiert – und seit Jahren fordern Tierschützer, die Reitbahn endlich abzuschaffen. Nicht mehr zeitgemäß, nicht mit dem Tierschutz vereinbar – die Argumente, die die Gegner der Attraktion vorbrachten, waren vielfältig.

Freising– Neues Öl ins Feuer goss ein Zwischenfall in Hannover auf dem Frühlingsfest: Dort stürzte ein Pony und verletzte dabei ein Kind. Das Tier wurde aus dem Betrieb genommen – doch die Polizei vor Ort hat das Veterinäramt eingeschaltet.

Auf Facebook entbrannte eine Diskussion – die überwiegend aber nur in eine Richtung ausschlug: Warum muss man das auf dem Freisinger Volksfest immer noch haben? Gibt es keine Alternativen? Eine Nutzerin kommentierte: „Ich verstehe auch nicht, dass das immer noch genehmigt wird.“ Eine andere hat die Betreiber selbst im vergangenen Jahr schon darauf angesprochen – und bekam als Antwort zu hören, dass die Tiere außerhalb des Festgeländes genug Platz hätten, sich auszuruhen. Ein Kommentar zielt auch auf die Verantwortung der Eltern und ihrer Kinder ab: „Wenn kein Kind das Ponykarussell mehr nutzen würde, dann wäre damit schnell Schluss.“

Die Diskussion wird jetzt, zumindest in Freising, ein Ende haben. 2018 wird es die Ponyreitbahn nicht mehr geben. Der Grund ist in erster Linie aber nicht der Tierschutz. Das Unternehmen, das bisher immer mit den Ponys am Freisinger Volksfest war, hat den Betrieb eingestellt und kann somit im September nicht mehr auf dem Festplatz in der Luitpoldanlage stehen. Für die Kinder gibt es als Attraktion allerdings ein neues Fahrgeschäft. „Ohne Tiere“, wie Christl Steinhart, Pressesprecherin der Stadt, betont.

Dass das Ponyreiten nicht mehr am Volksfest zu finden ist, stößt in den sozialen Medien weithin aufZuistimmung: Das sei nur „Stress und Qual für die Tiere“ gewesen, heißt es da. „Die Ponys sind froh, wenn sie nicht mehr ständig im Kreis laufen müssen“, wird kommentiert.

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