Erinnerungen zum Adventsauftakt

Alle Jahre wieder denk‘ ich an meinen ersten Weihnachtsbaum

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Freising - Es war eine doppelte Premiere: Mein erster Weihnachtsbaum in meiner ersten Wohnung. Er piekst noch heute in meinem Gedächtnis.

Ich weiß nicht mehr, war’s eine Nordmann-Tanne oder eine Südfrau-Fichte? Jedenfalls war es das letzte Gewächs, das an Heiligvormittag an der Plantage noch erhältlich war. Was unter freiem Himmel mickrig aussah, erwies sich als nicht kompatibel mit der Deckenhöhe meiner Wohnung. Erst, nachdem ich zur Säge gegriffen hatte, passte der Baum ins Zimmer.

 Dafür hat er überhaupt nicht genadelt. Während andere über den Verfall ihrer organischen Weihnachtsdeko fluchten, stand meine Nordmann-Tanne oder Flachmann-Fichte wie eine Eins – zumindest bis zu dem Augenblick, an dem ich den Baum entsorgen wollte. Als ich ihn aus dem Halter zog, hielt ich im nächsten Moment den nackten Stamm in der Hand. Meine Füße waren indes in einem Haufen von Nadeln verschwunden. 

Ich habe wochenlang versucht, diese kleinen grünen Biester und den Teppich wieder voneinander zu trennen, habe aber bald zu Plan B gegriffen: Ich bin umgezogen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa-tmn

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