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Ehrenurkunde und Silbermedaille: Technik-Leiter Rudolf Seidl (l.) überreichte Toni Steinhart die Auszeichnungen der Handwerkskammer.

Anton Steinhart feiert 40-jähriges Betriebsjubiläum

Ein Tagblatt-Urgestein

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Er hat das Handwerk von der Pike auf gelernt: 40 Jahre ist Toni Steinhart nun in seinem Beruf als Schriftsetzer im Hause Münchner Merkur tätig – und er hat dabei mehr als eine Änderung des Berufsbildes erlebt. Vom Bleisatz zum Fotosatz und von Fotosatz ins Computer-Zeitalter: Toni Steinhart war hautnah dabei.

Freising -Auch seine Berufsbezeichnung hat sich im Laufe der Jahre geändert. Der Schriftsetzer wurde zum Mediengestalter. Drei Jahre – bis 1977 – absolvierte der Freisinger seine Ausbildung bei der Firma „Sellier Druck“ – noch im Bleisatz. Danach wechselte er in die Landeshauptstadt zum Münchener Merkur, bis die Technik 1983 nach Freising verlegt wurde. Mit der Auslagerung kam der Fotosatz, der „moderner, schneller, sauberer“ war so Steinhart. Zehn Jahre später wurde die Produktion dank Computer-Umbruch noch effektiver. Über vier Jahrzehnte hinweg hat Anton Steinhart den Spaß an seiner Arbeit nicht verloren. Vor allem die Grafikprogramme seien faszinierend: „Es ist unglaublich, was man damit alles gestalten kann.“ Schmunzelnd erinnert er sich an den alten Fotosatz, als man die Spalten und Bilder ausschneiden und zur Seite zusammenkleben musste. Bis vor wenigen Jahren viel mit dem Rennrad und Mountainbike im Landkreis unterwegs, tritt Steinhart hier aus Zeitgründen kürzer – aber noch immer aus Überzeugung in die Pedale: Tägliche Erledigungen im Stadtgebiet finden bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad statt.

Im Urlaub soll’s warm und sonnig sein. Mit seiner Frau Christl geht er gern auf Reisen, am liebsten nach Asien oder Amerika. Sein Favorit: Mietwagen-Touren in Metropolen oder zu Nationalparks, kreuz und quer durch die USA. Bei einem dieser Trips hat sich das Paar vor 25 Jahren in Nevada das Ja-Wort gegeben. Entspannung und Erholung im wörtlichen Sinne garantieren im Sommer Freisings schattige Biergärten und die Herbstsonne „in unserem türkischen Stammhotel.“

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