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Baustelle Asam: Die Generalsanierung wird sich wohl noch ins nächste Jahrzehnt ziehen.

Freisinger Großprojekt

Asam-Sanierung: Das ist der Fahrplan fürs nächste Jahr

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Teilprojekt 1 läuft: Im April 2017 wurde mit der Generalsanierung des Asamgebäudes begonnen. 2018 starten die Teilprojekte 2 und 3. Satte 25,3 Millionen Euro hat der Finanzausschuss dafür jetzt freigegeben.

Freising – Hinter einer zwischenzeitlich errichteten Bauwand wird seit Monaten kräftig gewerkelt: Die Generalsanierung des Asamkomplexes hat begonnen, das Gebäude wurde entrümpelt, Abbruch- und Rückbauarbeiten wurden durchgeführt, Putze wurden abgeschlagen, Bodenplatten abgebrochen und die Dachstühle untersucht. Dabei, so verriet Architekt Anton Mang, habe man den Tresor eines früher im Asamgebäude ansässigen Juweliers entdeckt. „Da war aber nichts drin, was der Finanzierung des Projekts weitergeholfen hätte“, musste Mang die Stadträte im Finanzausschuss enttäuschen.

Dabei hätte man einen Schatz durchaus brauchen können, steht doch ab 2018 die Fortführung des Asamkomplexes mit den beiden zentralen und deshalb auch teuersten Teilprojekten an: Teilprojekt 2 mit 10,7 Millionen und Teilprojekt 3 mit 14,6 Millionen Euro.

Was sich dahinter verbirgt, und wie es nun in dem Denkmal weitergeht, erläuterte Mang am Montag: Teilprojekt 2 umfasse im Wesentlichen die Schadstoffsanierungsarbeiten, zudem das Herstellen neuer Mauern und – ganz wichtig – der neuen Betonbodenplatten im Erdgeschoß. Ebenfalls enthalten: Zimmerer- und Holzbauarbeiten, mit denen die Geschoßdecken in allen Stockwerken saniert und verstärkt werden sollen. In der Summe enthalten sind auch das Aufbringen neuer Putze und das Restaurieren historischer Putze. Für 10,7 Millionen Euro erfolgen nun auch die Trockenbauarbeiten (das Errichten neuer Wände und abgehängter Decken) und die Estricharbeiten. Außerdem im Paket enthalten: Tischlerarbeiten und Malerarbeiten. Die Ausführung all dieser Gewerke soll sich auf die Jahre bis 2020 erstrecken.

Und dann ist da noch Teilprojekt 3, das die Stadträte am Montag ebenfalls beschlossen und für das sie die notwendigen Gelder bereitstellten. In diesem Projekt seien sämtliche haustechnischen Gewerke zusammengefasst, erklärte Mang: Heizung, Lüftung, Sanitär also, aber auch die gesamte Elektro-, Förder- und Bühnentechnik, außerdem gehörten die Löschanlagen dazu. Diese Arbeiten dürften sich laut Mang voraussichtlich bis zum Abschluss der Generalsanierung im Jahr 2021 hinziehen.

Wichtig: Beide Teilprojekte wurden im Vorfeld mit den wichtigsten Fördergeldgebern besprochen. Ergebnis: Zuschüsse im Rahmen des Städtebauförderprogramms seien ebenso zu erwarten wie Förderungen, die den denkmalpflegerischen Mehraufwand bei der Sanierung berücksichtigen.

Für den Abschluss des auf 51 Millionen Euro geschätzten Projekts fehlen jetzt noch die Teilprojekte 4 und 5.

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