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Welcher ist der Beste? In der Aula des Freisinger Josef-Hofmiller-Gymnasiums traten beim Regionalentscheid der World Robot Olympiad 41 Teams gegeneinander an. Leonardo (l.) und Maximilian inspizierten ihren Roboter ein letztes Mal kritisch, bevor der erste von vier Durchläufen begann.

Die Aula wird zur Arena

Auf der Überholspur: In Freising findet ein Teil der Roboter-Weltolympiade statt

Am Josef-Hofmiller-Gymnasium in Freising wird die Aula zur Arena: Dort findet der Regionalentscheid zur World Robot Olympiad statt. 

Freising – Emsiges Gewusel herrscht in der Aula des Josef-Hofmiller-Gymnasiums. Etliche Lego-Roboter stehen aufgereiht vor der Bühne – bereit, sich den Herausforderungen des Regionalentscheids der World Robot Olympiad (WRO) zu stellen. Mit dabei: das Team „OnRob“ mit Simon, Paul und David aus Freising.

Ihre Maschine ist eine der ersten, die den Lego-Parcours in der Schulaula bestreiten muss. Gespannt sammeln sich Schüler, Lehrer und begeistere Zuschauer um den Wettkampf-Tisch, der mit einer Karte und Legosteinen bedeckt ist. „Drei, zwei, eins – los“, hallt es aus den Lautsprechern. Der Regionalentscheid startet.

Technik kann tückisch sein

Der Roboter von Simon, Paul und David beginnt, an einer geraden Linie entlang zu fahren. Die Aufgabe: auf dem Weg liegende Legoteile anders zu positionieren. Doch auf einmal gerät der Roboter ins Wackeln, fängt an Schlangenlinien zu fahren und verschiebt den Parcours – das gibt Minuspunkte. Damit ist der erste von vier Durchläufen vorbei. Doch die drei Buben haben immer noch Chancen auf den Sieg. „Es lag am Licht. Wir passen die Sensoren an. Hoffentlich geht es dann besser im zweiten Run“, erklärt Simon. Die Gewinnchancen seien schwer einzuschätzen: „Es hängt meistens vom Pech anderer ab“, sagt Simon. „Die Technik hinter dem Programm kann tückisch sein. Wir konzentrieren uns und hoffen auf Glück.“

Doch die Konkurrenz ist groß: Insgesamt treten 41 Teams aus der Region in drei Altersklassen an, um sich für das Deutschlandfinale zu qualifizieren. Die Veranstaltung am JoHo ist eine von 33 regionalen Wettbewerben im gesamten Bundesgebiet. Seit Januar tüfteln die Teilnehmer an ihren Robotern. Zum Thema „Smart Cities“ bekommt jede Gruppe knifflige Aufgaben – unter anderem müssen die selbst gebauten Roboter Bauten aus Lego verschieben.

JoHo bietet Wahlkurs „Robotik“ an

Was Robotik angeht, ist das Freisinger Josef-HofmillerGymnasium vorne dabei: Dort können interessierte Schüler im Wahlkurs „Robotik“ oder einem P-Seminar in der Oberstufe in die Welt der Roboter eintauchen. Dort erarbeiten sie sich die passende Maschine für die Aufgaben der jeweiligen Altersklasse. „Erst werden die Lego-Steine zusammengebaut, dann kommen die Sensoren, das Programm und die Motoren hinzu“, erklärt Experte Simon. Die Besonderheit an dem Gerät, das er mit seinem Team „OnRob“ entwickelt hat, ist eine Schiene, die die Hindernisse auf dem Weg verschieben soll.

Weltfinale in Ungarn

Leider reicht es für die drei Freisinger am Ende des Tages nicht für den Einzug ins Finale. Die jungen Tüftler haben in den vier Durchläufen 25 Punkte erreicht und liegen damit deutlich unter dem Gewinnerteam der Altersklasse Senior, den „Mindformers 2.0“, mit beeindruckenden 300 Punkten. Diese und vier weitere Gruppen werden im Juni im Deutschlandfinale in Schwäbisch Gmünd antreten. Dort können sich die Technikbegeisterten für das Weltfinale der World Robot Olympiad im ungarischen Györ qualifizieren. Bis dahin haben die Schüler Zeit, ihre Roboter zu überarbeiten und zu verbessern.  Alice Majewski

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