Das Bild zeigt Zuhörer und Dr. Eckhard Reinecke von der Basis-Partei bei der Kundgebung am Freisinger Marienplatz.
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Über 50 Zuhörer hatte Dr. Eckhard Reinecke (r.) von der Basis-Partei bei der Kundgebung am Freisinger Marienplatz.

Kundgebung am Freisinger Marienplatz

„Basis“-Kandidat in der Domstadt: Macht der Politiker begrenzen

  • Leyla Yildiz
    VonLeyla Yildiz
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In der Kundgebung der „Basis Partei“ betonte Bundestagskandidat Dr. Eckhard Reineke, er und seine Gruppierung wollen „die Macht der Politiker begrenzen“.

Freising – Der Marienplatz war am Donnerstagabend deutlich voller als sonst – trotz Baustelle. Dort haben sich über 50 Menschen versammelt, um bei einer Kundgebung der „Die Basis Partei“ den Worten des Arztes Dr. Eckhard Reineke zu lauschen. Reineke ist der Bundestagskandidat für die Kleinstpartei im Wahlkreis Freising-Pfaffenhofen und Teilen des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen.

Die Grundlagen

Die Partei gibt es noch nicht so lange, genauer gesagt seit Juli 2020. Sie gründete sich damals aus Protest gegen die Corona-Politik des Bundes. In ihrem Wahlprogramm stehen sie nach eigenen Angaben für vier Säulen ein. Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz.

Die Kundgebung

Einige dieser Punkte sprach der Schrobenhausener Reineke in seiner Rede vor den Freisinger Zuhörer an. Beim Thema Freiheit ging es ihm unter anderem darum, dass die Menschen selbst entscheiden sollten, ob sie sich impfen lassen wollen oder nicht. „Es kann sich jeder impfen lassen, der möchte“, sagte er. „Wir sind freie Bürger.“

Die Entscheidung

Dabei machte er klar: Er selbst sei nicht gegen das Impfen – habe er sich doch schon solidarisch für seine Patienten gegen die Grippe impfen lassen. „Aber diese Impfstoffe sind seit Jahren entwickelt worden“, meinte Reineke. Die kurze Entwicklungszeit der Covid-Impfstoffe sei der Grund, warum er sich noch nicht gegen Corona impfen ließ. Für alle Maßnahmen der Bundesregierung in der Pandemie habe der Arzt kein Verständnis mehr. Ein erster Schritt wurde seiner Meinung nach zumindest schon mal gemacht. „Wir haben endlich die Masken abgelegt, das ist gut“, sagte er.

Das Postulat

Es gehe der Basis darum, die Macht der Politiker zu begrenzen. Die Basis sei laut Reineke die einzige Partei, die sich das auf ihre Fahne geschrieben hat. Sie strebt danach, dass die Bürger irgendwann einmal selbst in der Politik mitreden können. Von seinen Parteikollegen und den Zuhörern bekam der 67-Jährige Applaus . Sollte er tatsächlich als Direktkandidat gewählt werden, wolle Reineke, so heißt es auch auf der Webseite der Partei, „durch aktive Teilnahme die desaströse Politik des letzten Jahres in unserem Land verändern“.  

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