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Es ist eng: Auf der A 92 zwischen Freising-Ost und Erding müssen derzeit alle vier Spuren auf einer Fahrbahn Platz finden. Daher gilt Tempolimit 60. 

Dort herrsche „Riesen-Gefahrenpotenzial“

Baustelle auf der A92: Verkehrspolizei Freising führt massive Kontrollen durch

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Die Sanierung der Fahrbahn auf der A 92 wird heuer fortgesetzt. Dort werden nun Tempo- und Überholverbotskontrollen durchgeführt – präventiv, betont die Verkehrspolizei.

Freising – Die Sanierung der Fahrbahn auf der A 92 wird heuer fortgesetzt. Derzeit ist die Strecke zwischen den Anschlussstellen Freising-Ost und Erding in Richtung München gesperrt. Das hat zur Folge, dass alle vier Spuren auf der Fahrbahn Richtung Deggendorf Platz finden müssen (wir berichteten). In dem neun Kilometer langen Bereich führt die Verkehrspolizei Freising nun Tempo- und Überholverbotskontrollen durch – präventiv, wie Hauptkommissar Thomas Jungmann betont.

Während der Sanierungsarbeiten in den vergangenen beiden Jahren habe sich gezeigt, dass verstärkte Kontrollen zu einem signifikanten Rückgang der Unfallzahlen geführt hätten, berichtet Jungmann im FT-Gespräch.

„Wenn wir massiv und offensiv messen, gibt es von Haus aus weniger Unfälle.“ Das habe sowohl die Autobahndirektion Südbayern als auch die ausführende Baufirma bestätigt. Dass auf der etwa neun Kilometer langen Strecke Tempo 60 gilt, sorge nicht nur für mehr Sicherheit für die Bauarbeiter, sondern auch für einen besseren Verkehrsfluss. „Außerdem ist die Gefahr von Folgeunfällen geringer“, sagt der Leiter des Bereichs Zentrale Verkehrsaufgaben. Hinzu komme, dass bei einer „Vier-zu-Null-Führung“, sprich der Umlegung des Verkehrs von zwei auf eine Richtungsfahrbahn, die Bahnen lediglich durch sogenannte Miniguards getrennt seien. Diese Stahlschutzwände seien nur etwa 30 Zentimeter hoch und könnten bei zu hoher Geschwindigkeit leicht verschoben werden.

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Wie Jungmann berichtet, fällt die Fahrbahn Richtung München konstruktionsbedingt etwas schmäler aus als die Gegenrichtung. Um Unfälle beim Überholen zu vermeiden, ist ein generelles Überholverbot eingeführt worden. Der Verstoß wird mit einem Bußgeld von mindestens 70 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet.

Der Polizeihauptkommissar appelliert an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer, sich in der Baustelle zur Sicherheit aller an das Tempolimit 60 sowie an das Überholverbot zu halten. Auf der Strecke gebe es schließlich ein „Riesen-Gefahrenpotenzial“. Jungmann betont: „Wir sprechen hier von einer Bundesautobahn mit sehr hohen Durchflusszahlen – und nicht von der Verbindung zwischen Marzling und Freising.“

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