Täter flüchtig: Mädchen (11) in München vergewaltigt - Polizei nennt Details

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Rettungskräfte von Feuerwehr und Wasserwacht suchen die Isar in Freising nach einer vermissten Person ab.

Feuerwehr besetzt alle Brücken

Großeinsatz an der Isar: Nach einer Beobachtung suchen Retter bei Hochwasser nach Mensch

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Ein massives Aufgebot an Rettern hat die Isar nördlich von München nach einer vermissten Person abgesucht. Sie tauchte offenbar bei Ismaning unter.

Update: Donnerstag, 13.11 Uhr: Bisher keine passende Vermisstenanzeige

Auch am nächsten Morgen gibt es keinerlei Hinweise auf die vermeintliche Person, die Passanten am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr auf Höhe der Lindenstraße in der Isar in Ismaning gesehen hatten. Die Feuerwehr Ismaning war sofort zur Dr.-Hecker-Brücke gefahren, um nach der Person in den reißenden Fluten zu suchen. Auch Einsatzkräfte der Feuerwehren Ismaning, Unterföhring, Garching, Unterschleißheim, der Werkfeuerwehr der TU Garching sowie der Kreisbrandinspektion waren im Einsatz und hielten auf den Brücken flussabwärts Ausschau nach einer Person. Rund 100 Einsatzkräfte aus dem Landkreis München waren fast fast zwei Stunden im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Helfern der DLRG München-Mitte und einer Tauchergruppe der Feuerwehr München. Ein Hubschrauber der Polizei flog über den Fluss.

 „Die Fließgeschwindigkeit der Isar war enorm hoch gestern Abend“, schildert Werner Kastner, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Ismaning, die Umstände. Es sei auch gespenstisch gewesen, was der Fluss alles mit sich gerissen habe an Treibgut, darunter auch große Baumstämme. Nicht zuletzt auch wegen der niedrigen Wassertemperatur sei „die Chance sehr gering, dass sich da jemand längere Zeit über Wasser halten kann“.

Nach Angaben der Polizei wurde die Person in den Fluten kein zweites Mal gesichtet. Eine entsprechende Vermisstenanzeige, die auf eine Person in den Isarfluten zutreffen könnte, ist bei der Polizei bisher nicht eingegangen.

Erstmeldung: Mittwoch, 21.20 Uhr: Vermisste Person in der Isar

Freising/Ismaning - Auf den meisten Isarbrücken in der Region nördlich von München herrschte am Mittwochabend Ausnahmezustand: Zahlreiche Retter hielten dort Ausschau nach einer vermissten Person, die in den reißenden Hochwasserfluten vermutet wurde.

160 Kräfte im Kreis Freising im Einsatz

Wie Freisings Kreisbrandrat Manfred Danner vor Ort berichtete, sei kurz vor 19.30 Uhr ein Mensch bei Ismaning im Wasser treibend gesichtet worden - Hände und ein Kopf hätten aus dem braunen Wasser geragt, so die Meldung, die daraufhin einen Großeinsatz in der gesamten Region ausgelöst hatte. Stromabwärts, Richtung Norden, versammelten sich daraufhin in Windeseile unzählige Helfer von Feuerwehr, Wasserwacht und Polizei auf den Brücken, um Ausschau nach der Person zu halten. 

Von Unterschleißheim über Dietersheim, Neufahrn, Hallbergmoos, Pulling und Freising bis hoch nach Marzling, Oberhummel und sogar Moosburg wurden Kräfte postiert. Allein im Landkreis Freising waren 160 Feuerwehrleute im Einsatz - aus Dietersheim, Mintraching, Neufahrn, Achering, Hallbergmoss, Pulling, Goldach, Marzling, Oberhummel, Unterschleißheim, Moosburg und vom Kreisbrandkommando.

Vermisste Person in Isar: Polizei-Hubschrauber muss nach kurzer Zeit wieder abdrehen

Auch ein Helikopter stieg zunächst auf und suchte mit seiner Wärmebildkamera die Wasseroberfläche ab. Doch dieser Einsatz musste bald wieder ergebnislos abgebrochen werden, wie Manfred Danner sagte: „Die Körpertemperatur sinkt im Wasser so schnell, dass auf dem Wärmebild nichts mehr zu erkennen ist.“

Fotos: Hunderte Feuerwehrleute und Retter postieren sich auf Isarbrücken 

Während die Retter mit Ferngläsern und Rettungsleinen parat standen, brach die Nacht herein - und erschwerte die Suche weiter. Immer wieder trieben in den trüben Fluten meterlange Baumstämme und Äste vorbei, was die Aufmerksamkeit der Helfer zusätzlich forderte. Nach mehreren Stunden wurde der Großeinsatz schließlich eingestellt - als letztes zogen in Moosburg die Helfer von den Brücken ab. 

Großeinsatz: Feuerwehr-Chef richtet dringenden Appell an Bevölkerung

Kreisbrandrat Danner richtet in diesem Zusammenhang einen dringenden Appell an die Bevölkerung: „Wir warnen die Menschen ausdrücklich, sich derzeit nicht in Ufernähe zu begeben. Bei Hochwasser brechen dort leicht Teile in die Fluten.“ Besonderes Unverständnis herrsche für jene Leute, die sogar noch Boote ins Wasser ließen. „Wir hatten jetzt den Fall, dass bei Pullach jemand mit dem Kajak auf der Isar unterwegs war. Solche Leute gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch unsere Einsatzkräfte massiv.“

Hochwasser-Ticker für die Region Freising: Hier lesen Sie aktuelle Warnungen und Entwicklungen

Auch in anderen Orten herrscht momentan Hochwassergefahr - Das Wetter im Ticker.

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