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Licht und Musik bildeten ein berührendes Ganzes beim Luz-Amoi-P rogramm mit dem Männerchor Neustift (Brixen). 

Beeindruckende Stunden mit Luz Amoi im Mariendom

Musikalische Reise zur Seele der Weihnacht

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Es war zutiefst berührend, was die Gruppe Luz Amoi und ihre Gäste aus Südtirol, der Männerchor Neustift (Brixen), zum 1. Advent im Dom präsentierten: „Bald ist Weihnachten“. Das Luz-Amoi- Weihnachtsprogramm, verschmolz zu einer nachhallenden Klang-Symbiose.

Freising – Es stimmte einfach alles an diesem Abend: Vor der Konkathedrale dichter Flockenwirbel, und drinnen ein Fest der Klänge, das der Chor aus Neustift mit einem beeindruckenden gregorianischen Choral im vollbesetzten Dom eröffneten, bevor sich auch die Luz-Amoi-Musiker anschlossen: „Bald ist Weihnachten“. Stefan Pellmaier mahnte, den eigentlichen Sinn des Christfests nicht aus den Augen zu verlieren. So bereitete er den Boden für ein Programm, das Zeit und Raum bot, eine Auszeit von der „umtriebigsten Zeit im Jahr“ zu nehmen.

Und dann nahmen die Interpreten ihre Zuhörer mit auf eine Reise durch das traditionelle musikalische Universum hin zur Seele der Weihnacht. Das Publikum schwebte mit den wärmenden Luz-Amoi-Melodien auf einer Wolke aus Harmonie und Licht, getragen vom volltönenden Volumen der Neustifter Sänger unter der Leitung von Rudi Chizzali. Da wurden für alle Interpreten buchstäblich „die Türen hoch“ und die „Tore weit“ zu den Herzen der Zuhörer. Nachdenkliches wurde aus der Feder des inzwischen verstorbenen ehemaligen Innsbrucker Bischofs Reinhard Stecher zitiert. Seine Erinnerungen an die Kriegsweihnacht in Karelien, in der er in der Einsamkeit der maschinengewehr-umtosten Nacht vom Wunder des Nordlichts überrascht wurde, wurden gefolgt vom Klangteppich der Interpreten und einem Sternenhimmel am Domgewölbe.

Ob musikalische Herbergssuche oder Lobpreis Gottes im Wechsel zwischen Chor und Musikern: Das Programm bildete eine seelenvolle Einheit. Dabei funkelten „Es ist ein Ros’ entsprungen“ des Chors und das berührende „Josef, lieber Josef mein“ des Johannes Czernik als vokale Solitäre besonders hell. Überhaupt: Das gesamte Ensemble mit Stefanie und Stefan Pellmaier, Manuela Schwarz, Johannes „Häns“ Czernik und Nick Hogl, bewies einmal mehr mit der Interpretation der Weihnachts-Klassiker im neuen G’wand, dass es die „leisen Töne“ perfekt und multi-instrumental beherrscht.

So waren die Konzerte – ganz im Sinne von Stefan Pellmaiers Sprechertexten – eine „Liebeserklärung an den Schöpfer“. Eine Liebeserklärung , wie sie in „Zu Betlehem geboren“ zum Lied geworden ist. Und wie sie im Hymnus „Adeste fideles, laeti triumphantes“ (Herbei, Gläubige, freudig und jubelnd) als Höhepunkt des Abends erklang, bevor alle Mitwirkenden den Andachtsjodler als Schlusspunkt setzten.

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