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Die Schule St. Lantbert geprägt: Lerchenfeld trauert um Otto Wastl

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Von: Wolfgang Schnetz

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Otto Wastl (†) war ein Pädagoge durch und durch.

Er prägte viele Jahrzehnte die damalige Grund- und Teilhauptschule St. Lantbert in Lerchenfeld: Otto Wastl. Jetzt starb der Konrektor im Ruhestand im Alter von 93 Jahren.

Freising – Geboren wurde Otto Wastl am 12. Mai 1924 in Nörting. Nach dem Ende seiner Schulzeit war er während des Zweiten Weltkriegs an der norwegischen Grenze eingesetzt und geriet in französische Kriegsgefangenschaft.

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Otto Wastl (†) war ein Pädagoge durch und durch.

Nach seiner Rückkehr ging Wastl an die Lehrerbildungsanstalt auf dem Freisinger Domberg (heutiges Amtsgericht) und studierte für das Lehramt. Erste Station des frisch gebackenen Lehrers war dann die Volksschule Zolling: Dort unterrichtete Otto Wastl von 1952 bis 1963. Nach einer kurzen Zwischenstation in Neustift wechselte er 1964 an die damalige Volksschule St. Lantbert, wo er später – die Schule war inzwischen zur Grund- und Teilhauptschule geworden – Konrektor wurde. In St. Lantbert lernte er seine Frau Ilse (geb. Harich) kennen, mit der er über 60 Jahre verheiratet war, und die später seine Nachfolgerin im Konrektorat wurde. Im Juni 2017 starb die geliebte Gattin.

Der Vater von drei Kindern und Opa von vier Enkeln war begeisterter Pädagoge. Er liebte die Arbeit mit den Schülern. Wandern (besonders in Südtirol), Reisen, Orgel- und Klavierspielen – all das liebte Otto Wastl, der auch in Lerchenfeld lebte, in seiner Freizeit.

Der Trauergottesdienst für Otto Wastl findet am Freitag, 9. März, um 14 Uhr in der Pfarrkirche St. Lantpert statt. Anschließend ist Beerdigung am Waldfriedhof. 

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