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Benno Zierer: Die Startbahn muss fliegen

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Von: Andreas Beschorner

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Prost: Grund zum Feiern hatte MdL Benno Zierer (FW) – hier mit Alt-Landrat Manfred Pointner. © Lehmann

Lange Zeit konnte er sich sogar ein bisschen Hoffnungen auf das Direktmandat machen: Benno Zierer. Dafür hat es am Ende dann doch nicht gereicht. Trotzdem: Für den FW-Mann war es ein Abend der Freude.

Herr Zierer, was sagen Sie zum Abschneiden der Freien Wähler in Bayern?

Ich bin zufrieden. Das Ergebnis zeigt, dass wir unsere Arbeit rüberbringen konnten.

Für Sie selbst ist das Ergebnis noch besser.

Ich freue mich unbandig. Ich konnte die Menschen überzeugen, dass ich mich für ihre Probleme eingesetzt habe, dass wir Veränderungen erreicht haben. Das Ergebnis ist für mich Ansporn, genauso wie bisher weiterzuarbeiten. Und egal, wie die Regierungskoalition aussehen wird, werde ich mich in den kommenden fünf Jahren dafür einsetzen, dass weniger gestritten wird. Dass man mehr zusammenarbeitet.

Eine Koalition mit der CSU ist möglich.

Ja, aber da gibt es eine Bedingung. Die dritte Startbahn muss aus dem Landesentwicklungsplan herausgenommen werden. Zum Glück hat in den vergangenen Jahren die FW-Fraktion alle meine Anträge in diese Richtung einstimmig unterstützt.

Dass Sie besser als die FW in Bayern abgeschnitten haben, rechnen Sie sich das als Ihr Verdienst an?

Ja, schon. Und ich glaube auch, dass ich durch dieses starke Ergebnis noch mehr Gewicht in der Landtagsfraktion bekomme.

Wo sehen Sie sich in den kommenden fünf Jahren?

Ich möchte gerne wieder im Umweltausschuss sitzen, weil sich dort die Konflikte zwischen Umwelt und Landwirtschaft lösen lassen.

Interview: Andreas Beschorner

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