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Der Beruf des Malers wurde in der Luitpoldhalle vorgestellt – unter den Augen von Malermeister Tobias Wegmann. 

Berufetag in der Freisinger Luitpoldhalle 

Hilfestellung beider Jobsuche

22 Berufe, rund 450 Schüler und sechs weitere Infostände: Auch heuer hatte der Berufetag in der Freisinger Luitpoldhalle für die M-Zug-Klassen der Mittelschulen wieder einiges zu bieten. Mädchen und Buben durften sich zwar getrennt voneinander informieren – doch das bedeutete nicht, dass nur „geschlechtsspezifische“ Berufe angeboten wurden. So sammelten Mädchen viele Informationen über Berufe wie Baustoffprüferin, Fachlageristin oder Verfahrensmechanikerin, während sich die Buben unter anderen mit den Möglichkeiten als Kinderpfleger, Gemüsegärtner oder Chemielaborant näher beschäftigten.

Freising – Die Eindrücke waren vielfältig – und Bianca (13), die derzeit die Hauptschule Allershausen besucht, hat schon eine klare Vorstellung: „Ich habe heute viel über den Beruf der Bodenlegerin gelernt und kann mir auch vorstellen, diesen Beruf später mal zu ergreifen.“ Carolina (13) von der Zollinger Mittelschule ist dagegen noch unentschlossen: „Für mich war zwar noch kein Beruf dabei, aber ich finde das Angebot echt interessant. Ich glaube, dieser Infotag kann mich in meiner Berufsfindung echt weiter bringen.“ Tim (13) von der Georg-Hummel-Mittelschule in Moosburg, hat hingegen schon einen konkreten Berufswunsch: „Eigentlich wollte ich mich hier nur noch ein bisschen über den Beruf des Eisenbahners informieren, weil ich später mal auf jeden Fall zur Deutschen Bahn möchte.“ Das Angebot in der Luitpoldhalle gefällt ihm aber: „Ich finde, dass die Berufe hier gut erklärt werden.“

Insgesamt waren heuer nur rund 450 Schüler mit dabei – und somit etwa 250 weniger als vergangenes Jahr. Jugendpflegerin und Mitorganisatorin Regina Cordary meint, den Grund ausgemacht zu haben: „Es könnte an der Berufsfit (der Berufsmesse am Flughafen) liegen. Viele Schüler haben sich heuer schon dort informiert.“ Aber kein Problem: „So kann man persönlicher und detaillierter auf die Schüler eingehen.“

Federführend bei der Organisation war heuer die Klasse 9 a der Grund- und Mittelschule Eching. Sorin (15) ist zufrieden mit der Arbeit, die er und seine Freunde geleistet haben: „Aus der Perspektive eines Gastgebers kann ich sagen, dass die Veranstaltung toll aufgebaut ist und es an spannenden Angeboten nicht fehlt.“ Für das nächste Mal wünscht er sich nur, dass man noch besser auf die Interessen der Schüler, die im Vorfeld erfragt werden, eingeht. „Ansonsten ist der Berufetag aber eine echt gute Idee.“                                                                                                                               hro/vis

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